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Dienstag, 1. April 2014

Mindestlohn für alle! Jetzt! - Würde kennt keine Ausnahmen!

Erinnern wir uns noch, als das Trio Infernale durch die SPD-Ortsvereine zog und Werbung für den Koalitionsvertrag machte. Ein Argument für die große Koalition war der Mindestlohn. Also ein Lohn, den alle Arbeitnehmer mindestens erhalten. Sollte man meinen. Aber dann kamen Extrawünsche. Vor allem Forderungen nach Ausnahmen. Und die Arbeitsministerin Andrea Nahles fiel um. 

So beim Thema Langzeitarbeitslose. Wer ist ein Langzeitarbeitsloser? Jeder, der über ein Jahr ohne Arbeit ist. Und wenn er doch eine Arbeit bekommt, dann soll er sechs Monate keinen Anspruch auf den Mindestlohn haben. Das heißt, er soll für weniger als 8,50 Euronen die Stunde arbeiten! 

Wieso eigentlich? Ist ein Langzeitarbeitsloser ein schlechterer Mensch? Muss er dafür bestraft werden, weil er ein Jahr und mehr keine Arbeit gefunden hat?  

Diese Reglung wird den Langzeitarbeitslosen nicht helfen. Sie wird dazu führen, dass sich solche Menschen zu früh gefreut haben: Nach sechs Monaten werden sie wieder entlassen. Grund: Da hätten sie nämlich Anspruch auf den Mindestlohn! Fazit: 


Mindestlohn = Mogelpackung!

Und was ist mit den Jugendlichen? Von wegen Mindestlohn für alle! Wer unter 18 Jahre ist, bekommt auch keinen Mindestlohn! Sind die Jugendlichen auch schlechtere Menschen? Oder faulere? Oder was? Fazit:


Mindestlohn = Mogelpackung!

Und dann die Praktikanten! Viele Studierende müssen Praktikas absolvieren. Auch da gibt es eine Lücke, um den Praktikanten einen Mindestlohn nicht zahlen zu müssen. Erst wenn das Praktikum länger als vier Wochen dauert, dann muss ein Mindestlohn gezahlt werden. Die anderen Praktikanten schauen ins Ofenloch. Folge: Künftig wird es nur noch vier Wochen lange Praktikas geben! Fazit:


Mindestlohn = Mogelpackung!

Dabei ist noch nicht die Fahnenstange der Ausnahmen erreicht: Manche Lobbyverbände fordern, dass für alle Arbeitnehmer unter 25 Jahren kein Mindestlohn gilt! 

Kurzum, dieser Mindeslohn ist eine gewaltige Mogelpackung! Viele andere EU-Länder haben schon lange einen Mindestlohn und die Wirtschaft funktioniert bei denen immer noch! Mindestlohn macht nur dann Sinn, wenn der Mindestlohn für alle gilt! 

Die Gewerkschaften liegen völlig richtig, wenn sie fordern: 


Mindestlohn für alle, jetzt! Würde kennt keine Ausnahmen!


Veröffentlicht am 01.04.2014 von Claudia Falk


Übernommen von OverBlog

Tageshoroskop und Vorausschau für 02.04.2014 - Mindestlohn für Alle - Würde kennt keine Ausnahmen

Heute, am 02.07.2014 steht der zunehmende Mond im Stier. Da ist er erhöht, wir werden von seiner Wirkung mehr spüren als sonst.

Mond im Stier, da geht es für uns sehr um Sicherheit und Besitz. Wir halten stärker als sonst am Gewohnten fest. Dem Stier entsprechen Hals und Kehle. Im Tarot wird dem Stier der Hierophant zugeordnet. Er symbolisiert Weisheit, Spiritualität und Autorität. Sein magischer Titel ist "Magus der Ewigen Götter". Glücksorte: Theater, Gärten. 

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenen Zeit des absteigenden Mondes Zeit "gesät" haben.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge eine Schatzkammer - für mich ein sehr gutes Vorzeichen.  

  • Mond Trigon Pluto: Unsere besonders starken Gefühle beleben unsere Beziehungen.
  • Sonne Konjunktion Uranus: sehr gut für die Liebe.
  • Mond Sextil Merkur: bringt unsere praktische Intelligenz besonders zur Geltung.
  • Mond Opposition Saturn: warnt uns vor Eigensinn!

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • das Beseitigen von Blockaden und Hindernissen
  • Planungen
  • den Abschluss ovn Projekten
  • kreatives Gestalten

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • Friedhofsbesuche
  • lange Reisen in Richtung Süden

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 01.04.2014 von Claudia Falk

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Die Mogelpackung Mindestlohm - Die Veräppelung geht weiter! - Volker Lösch und seine fulminante Rede

Langsam spricht sich ja herum, was der Koalitionsvertrag zum Mindestlohn enthält: eine Mogelpackung. Erstens, kommt der Mindestlohn erst ab 2017! Und zweitens, kommt er nicht für Zeitarbeiter! Gerade angesichts der peinlichen Enthüllungen rund um die Firma RocVin, die enen Fahrdienst für die Abgeordneten in Berlin anbietet. Wer sich die Bedingungen anschaut, wird empört sein: 

Quelle: GLOSSE: Ist RocVin pleite? - Die Wähler sind an allem schuld!:  Die Gehälter sind oft so klein, dass die Chauffeure einen Zweitjob haben. Oder sie müssen aufstocken - mit Sozialleistungen! Sie sind also "Kunden" beim Jobcenter! Ist dieses Deutschland nicht ein soziales Land? Da lassen sich Abgeordnete von Chauffeuren durch die Gegend fahren und die Fahrer werden so mickrig bezahlt, dass sie beim Jobcenter aufstocken müssen? 

Da lassen sich Abgeordnete kostenlos von Chauffeuren herumkutschieren, die so wenig verdienen, dass sie auf Zweitjobs angewiesen sind oder gar sich als "Aufstocker" beim Jobcenter melden müssen! Das ist alles andere als überzeugend. Mit dem Koalitionsvertrag hat sich ein fulminanter Redner auseinandergesetzt - Volker Lösch: 

Quelle: BEI ABRISS AUFSTAND Rede von Volker Lösch bei der 200. Montagsdemo:  hurra, der mindestlohn kommt! er gilt aber nicht für alle, für viele erst ab 2017; auch wird er eingefroren, somit ist er 2017 weniger wert als heute; für leiharbeiter gibt es ihn erst ab 9 monaten, die meisten leiharbeiter wechseln aber spätestens nach 6 monaten den betrieb! weitere ausnahmen sind natürlich möglich. 

Hier hat Lösch klar begründet, wieso dieser "Mindestlohn" kein Mindestlohn ist - er ist nur eine Mogelpackung! Die bereits geplante große Koalition will uns Sand in die Augen streuen - aber wir schauen genau hin und erkennen die Fallstricke, die da ausgelegt sind! 

Lösch hielt seine Rede anlässlich der 200. Montagsdemonstration gegen S21. Ja, immer noch wird gegen S21 demonstriert - jeden Montag! Aber da gab es doch ein Volksbegehren, da hat die Mehrheit für S21 gestimmt. Wieso demonstrieren da immer noch einige gegen S21? 

Erstens, es sind nicht nur einige, sondern immer noch viele! Und zweitens, sind die Randbedingungen für die damalige Volksabstimmung längst überholt! Somit ist diese Volksabstimmung längst nicht mehr bindend! Das brachte sogar die ARD: 

Verfassungsrechtler Prof. Joachim Wieland - quasi der geistige "Vater" der Volksabstimmung um S21 - gab ein Interview: 

Quelle: ARD Verfassungsrechtler Prof. Joachim Wieland

Wer also von den S21-Befürwortren den S21-Gegnern vorwirft, sie sollten endlich Ruhe geben, sie seien überstimmt worden, all doese Leutchen haben schlechte Karten. Angesichts der enormen Kostenexplosion ist das Ergebnis dieser Abstimmung längst nicht mehr bindend! 


Veröffentlicht am 20.12.2012 von senzaAkka

Da fragen wir uns: Wieso passiert nichts? Die Bahn murkst weiter vor sich hin! Obwohl die Regierung Kretschmann nicht mehr an das Ergebnis der Volksabstimmung gebunden ist! 

Hier zeigen sich wieder Parallelen zum Mindestlohn: In beiden Föllen wird ein Scheinargument an den Haaren herbeigezogen, das sich im nachhinein als scheinheilig herausstellt. Und wieso? Weil diese Politiker keinen Mumm haben, der Wirtschaft zu widerspechen und den Willen des Volkes durchzusetzen und Schaden vom Volk abzuwenden! 

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 30. November 2013

Deutschlands Zukunft? Mit einem Vertrag? Mindestlohn?

Da liegt er nun vor - der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD - 185 Seiten lang! Wochenlang wurde darüber gebrütet und diskutiert! Der Volksmund weiß ja, was lange währt, wird endlich gut! Gilt das auch in diesem Fall? Den Text finden wir im Internet:

Quelle: Deutschlands Zukunft gestalten

Für die SPD war ja die Einführung des Mindestlohnes sehr wichtig - hat sie gesagt - vor der Wahl! Und wer jetzt nach "Mindestlohn" in diesem Vertrag sucht, wird auch fündig:

Seite 9:

Mindestlohn einführen, Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit verhindern 

Mit einem gesetzlichen Mindestlohn und allgemein verbindlichen Tarifverträgen sorgen wir für faire Löhne. 

Seite 67: 

Die tariflich vereinbarten Branchenmindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz haben sich bewährt. 

Allgemeine gesetzliche Mindestlohnregelung

Seite 68: 

Durch die Einführung eines allgemein verbindlichen Mindestlohns soll ein angemessener Mindestschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sichergestellt werden. Zum 1. Januar 2015 wird ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro brutto je Zeitstunde für das ganze Bundesgebiet gesetzlich eingeführt. Von dieser Regelung unberührt bleiben nur Mindestlöhne nach dem AEntG. 

Ab 1. Januar 2017 gilt das bundesweite gesetzliche Mindestlohnniveau uneingeschränkt. 

Für Tarifverträge, bei denen bis 31. Dezember 2016 das Mindestlohnniveau nicht erreicht wird, gilt ab 1. Januar 2017 das bundesweite gesetzliche Mindestlohnniveau. 

Um fortgeltende oder befristete neu abgeschlossene Tarifverträge, in denen das geltende Mindestlohniveau bis spätestens zum 1. Januar 2017 erreicht wird, europarechtlich abzusichern, muss die Aufnahme in das Arbeitnehmerentsendegesetz (AentG) bis zum Abschluss der Laufzeit erfolgen 

Die Höhe des allgemein verbindlichen Mindestlohns wird in regelmäßigen Abständen - erstmals zum 10. Juni 2017 mit Wirkung zum 1. Januar 2018 - von einer Kommission der Tarifpartner überprüft, gegebenenfalls angepasst und anschließend über eine Rechtsverordnung staatlich erstreckt und damit allgemein verbindlich.

Wir werden das Gesetz im Dialog mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern aller Branchen, in denen der Mindestlohn wirksam wird, erarbeiten und mögliche Probleme, z. B. bei der Saisonarbeit, bei der Umsetzung berücksichtigen 

Seite 164: 

Wir treten dafür ein, die Einführung von Standards für Mindestlöhne zu prüfen, die national zu organisieren und zu definieren sind und die einen hohen Beschäftigungsstand und faire Löhne garantieren würden - wobei die Wahl zwischen Gesetzgebung und Tarifvereinbarungen besteht.

Wer diese Absätze liest, stellt sofort Widersprüche fest! Da soll ein bundesweit geltender Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde eungeführt werden - aber die nach dem Arbeitmehmer-Entsendegesetz bleiben! Und genau darum geht es doch auch!

Das hat die SPD ihren Wählern vor der Wahl wirklich nicht erzählt! Wer hätte sie dann gewählt! Also, was haben wir? Wahlbetrug!

Die Römer waren ja bekannt für ihre Verwaltung. Und bereits im 4. Jahrhundert nach Chr. gab es bei den Römern festgesetzte Mindestlöhne! Und nicht nur das. Es gab auch festgesetzte Höchstpreise, die nicht überschritten durften!

Bereits 301 n. Chr. erließ Kaiser Diokletian ein Edict, in dem Höchstpreise und Mindestlöhne festgelegt wurden! 

Quellen: 

  1. Wikipedia Höchstpreisedikt
  2. Brigitte Cech, Lukullische Genüsse, S. 183ff, WBG 2013

Was sagt uns das? Da wurde bei diesem Koalitionsvertrag herumgeredet und warme Luft verfasst, aber auf wirklich notwendige Bestimmungen und Regeln konnten sich die Abgeordneten nicht einigen!

Allein schon wegen der argen Verwässerung des Mindestlohns kann kein SPD-Genosse diesem Vertrag zustimmen!


Veröffentlicht am 29.04.2013 von Eric Hermann

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 24. September 2013

Nachgedanken zur Wahl - Ein Pyrrhussieg für Merkel?

Frau Merkel hat gewonnen! Beinahe die absolute Mehrheit! Schauen wir das Wahlergebnis genauer an, dann hat gewiss Merkel das beste Ergebnis für die CDU seit Jahren eingefahren - jedoch zu welchem Preis! Und wer hat noch zugelegt? Der Bundestag - von 598 auf 630 Abgeordnete! Wegen des neuen Wahlgesetzes! Und wegen der Überhang- und Ausgleichsmandate!

Ob zusätzliche 32 Abgeordnete ein Gewinn sind? Bestimmt nicht für die Steuerzahler! Und eben das neue Wahlgesetz verführte Merkel zur Vernichtung ihres gelben Partners! Keine Zweitstimme für die FDP war ihre Devise! Was hat sie dafür bekommen? Viele Stimmen - zur absoluten Mehrheit hat es doch nicht gereicht! Aber ihr gelber Partner ging ihr verloren! Schlimmer noch: Die FDP verschwindet zum ersten Mal ihrer Geschichte aus dem Bundestag!

Ist das das Aus für die FDP? Ziemlich sicher! Auch wenn Christian Lindner trotzig verspricht, er wolle eine neue FDP aufbauen. Womit?

CDU/CSU haben nach den neuen Spielregeln zusammen 311 Abgeordnete, demgegenüber bringen es die SPD, LINKEN und Grüne auf 319 Abgeordnete! Wer hat jetzt im Bundestag wirklich eine Mehrheit? Nicht die Schwarzen, sondern die Rot-Rot-Grünen! Aber die LINKEN sollen nicht koalitionsfähig sein! Wer sagt das?

Sind die LINKEN nicht demokratisch gewählt? Sie sind doch eine demokratische Partei! Und sie sind sogar für den Euro! Also, was soll an den LINKEN undemokratisch sein? Und außerdem: Die LINKEN sind die drittstärkste Kraft im Bundestag!

Es war natürlich politisch dumm von der SPD, bereits vor der Wahl die LINKEN von einem Regierungsbündnis ausschließen zu wollen! Dumm deshalb, weil damit der Wählerwille ignoriert werden sollte! Und das ist undemokratisch! Oder nicht? 

Halten wir fest: Rot-Rot-Grün hat eine passable Mehrheit, nicht nur im Bundestag, sondern auch im Bundesrat! Wieso kommt es dann nicht zu einer solchen Regierung? Da will die SPD einen Mindestlohn einführen. Mit den LINKEN hat sie da kaum Probleme - aber mit den Schwarzen!

Sollte die SPD die LINKEN weiter wie die Schmuddelkinder behandeln, mit denen sie nicht zusammen spielen resp. regieren will, dann erweist sich wieder einmal diese SPD als undemokratisch! Wie bereits vor zehn Jahren mit der Basta-Politik eines Kanzlers Schröders, die in der unsäglichen Agenda2010 gipfelte, die Millionen Deutsche in die Armut schmiss und ein immer gefrässigeres Verwaltungsmonster Hartz IV erzeugte, das nicht mehr zu sättigen ist!

Diese Agenda2010 ist der SPD nicht bekommen. Jetzt hat sie sich etwas davon erholt und einige Punkte gewonnen! Will sie diese Zugewinne wirklich wieder aufs Spiel setzen und dann für immer in den Orkus der vergessenen Volksparteien versinken?

Was ist denn schlimm daran, wenn die LINKEN mitregieren? Schauen wir uns in Europa um, da ist es normal, wenn mit den Linken regiert wird! Und die alten Fehden mit Oskar Lafontaine sollten auch die alten Haudegen der SPD zu Grabe tragen! Lafontaine hat sich aus der Politik zurückgezogen. Die Bahn ist frei für einen Neubeginn!

Ich hoffe sehr für Deutschland, dass die SPD  über ihren Agendaschatten springt und eine rot-rot-grüne Regierung bildet, die auch eine solide Basis im Bundesrat hat. 

Zum Abschluss noch ein paar Wahlsplitter:


  • Leyen verliert gegen Bulmahn: Da bewarb sich Leyen zum Zweiten Mal für ein Direktmanadt im Wahlkreis Stadt Hannover II. Und verlor zum zweiten Mal gegen Edelgard Bulmahn - der früheren Bildungsministerin. Obwohl Leyen eine übernatürliche Medienpräsenz an den Tag legte, wollte die Mehrheit nicht für Leyen stimmen! Oder ist beim Volk eine gewisse Leyenübersättigung erreicht?
  • Ministerin Kristina Schröder hört auf - ein wirklich kluger Entschluss! Sie will sich mehr ihrer Tochter Lotte widmen.


Quelle: Süddeutsche.de Bundestag hat 32 Abgeordnete mehr als gedacht: Der Bundestag wird deutlich größer als geplant. Um kurz nach drei Uhr morgens steht fest, wie viel größer: 630 Abgeordnete hat das Parlament künftig statt der eigentlich gedachten 598. Die CDU stellt 255, die CSU 56, die SPD 192, die Linke 64 und die Grünen 63.


Veröffentlicht am 24.09.2013 von SehrWitzigComedy

Übernommen von Over-Blog

Montag, 29. Juli 2013

Siemens: Der Stundenlohn des Peter Löscher

Da schrieb der Stern:


Entlassung von Siemens-Chef Löscher
"Zehn Milliarden Euro vergeigt"

In welcher Zeit? Am 20. Mai 2007 war Peter Löscher zum Vorstandsvorsitzenden von Siemens ernannt worden. Und am 1. Juli 2007 trat er sein Amt an. Vorher war er Manager in der Pharmaindustrie. Und Siemens brauchte damals einen Fachmann, der Siemens von einer schlimmen Erkrankung heilen konnte - der Korruptitis! Ja, der Siemenskonzern war zur damaligen Zeit von Bestechungen geplagt - ganz übel.

Also kurierte Peter Löscher den Konzern von dieser schier unglaublichen Krankheit - bald tauchten keine neuen Bestechungsfälle mehr auf. Allerdings hatte Löscher als Siemenschef kein glückliches Händchen. Und als Löscher jüngst die Versprechen von Gewinnen zurücknehmen musste, traf ihn der Unmut der Aktionäre! Mit voller Wucht! Sie forderten seinen Rücktritt:

Quelle: stern.de "Zehn Milliarden Euro vergeigt": "In den letzten 18 Monaten ist die Entwicklung einfach nur noch enttäuschend", hatte Fondsmanager Henning Gebhardt von der DWS auf der Hauptversammlung geklagt. Privataktionär Hans-Martin Buhlmann rechnete für Löschers Amtszeit vor: "Zehn Milliarden Euro Aktionärsgeld wurden vergeigt."

Also soll Löscher entlassen werden. Es gibt nur ein kleines Problem: Löschers Vertrag läuft noch bis 2017! Also steht Löscher eine kleine Abfindung zu - es sind ja nur über neun Millionen Euronen! Das berichtet jedenfalls der SPIEGEL:

Quelle: SPIEGEL ONLINE Peter Löscher: Chefwechsel kostet Siemens mehr als neun Millionen Euro: Gemäß den Vergütungsregeln der Münchner bekommt ein Vorstand bei einvernehmlichen Ausscheiden zwei Jahresgrundgehälter inklusive Bonus, was sich in Löschers Fall auf 6,7 Millionen Euro summiert. Dazu kommt ein Zuschuss für sein Pensionskonto über gut 2,2 Millionen Euro sowie anteilig der - noch nicht festgelegte - Bonus für das laufende Geschäftsjahr.

Ja, wir haben richtig gelesen: Löscher erhält auch noch Bonuszahlungen! Wofür?

Andererseits behauptet ein Privataktionär, Löscher habe zehn Milliarden vergeigt. Wenn ich jetzt da die Abfindung plus Boni gegenrechne, komme ich auf eine "tolles" Ergebnis:

Für jede "vergeigte" Milliarde erhält Löscher eine Million Euronen als Belohnung resp. Abfindung! Gilt bei Abfindungen gar folgende Regel?


Eine Milliarde vergeigt
eine Million Belohnung!

Das ist doch ein Bombengeschöft - für scheidende Manager! Und wer sind die wirklich Betroffenen, wenn es einem Konzern schlecht geht? Wieder die Heerscharen von Arbeitnehmern! Es gibt wieder Entlassungen. Es muss ja eingespart werden - auf Kosten der Arbeitnehmer. Das Heer der Arbeitslosen muss vergrößert werden! Schließlich dürfen die Jobcenter selbst nicht arbeitslos werden!

Und wie der Bundesrechnungshof feststellen musste, gibt es Fälscher vom Dienst, die die Arbeitslosenstatistiken manipulieren. Die haben sich so sehr an ihre Tätigkeit gewöhnt. Und der Chef der Bundesarbeitsagentur für Arbeit hat sich auch an seinen Standardspruch "Der deutsche Arbeitsmarkt ist stabil!" gewöhnt! Nicht auszumalen, wenn Weise einen neuen Spruch auswendig lernen muss!


Veröffentlicht am 27.07.2013 von Helmut Zermin

Die arme Kanzlerin! Sie muss sich wieder an ein neues Gesicht gewöhnen, wenn sie mit einem Schwadron von "Wirtschaftslenkern" an Bord auf Reisen geht ...

Und Peter Löscher selbst? Im Interview stellt er klar: "Ich bin fernab vom Popstar!"


Veröffentlicht am 05.03.2013 von handelsblatt

Und vor acht Monaten sprach Löscher von einem guten Gesamtjahr - so schnell ändern sich die Zeiten:


Veröffentlicht am 08.11.2012 von DAFChannel

Mein Fazit: Irgendwann platzen auch die größten Dampf- und Wortblasen - sehr zum Schaden der Mitarbeiter - leider!

Achja, im Titel stand ja was vom Stundenlohn von Peter Löscher. Der ist schnell errechnet: Löschers Vertrag gilt bis 2017. Das sind vier volle Jahre. Erhält Löscher zum Abschied zehn Millionen Euronen, dann macht das 2,5 Millionen pro Jahr. Und ein Jahr hat zwölf Monate: Also 208.333,33 Euronen pro Monat! Wiviel Stunden im Monat arbeitet ein Manager wie Löscher? Sagen wir mal 200. Das macht dann 1.041,67 Euronen pro Stunde! Fürs Nichtstun! Denn Bedingung ist, dass Löscher ja nicht mehr für Siemens tätig ist!

Da schimpft Springers BILD immer über die schmarotzenden Langzeitarbeitslosen! Und was ist mit Managern wie Löscher? Halten wir fest:


Künftiger Stundenlohn für Peter Löscher: 1.041,67 €
 fürs Nichtstun! 
Geringfügig über den Mindestlohn von 8,50 €!

Also erhält Löscher künftig für Null Stunden seine zehn Millionen! Treudoof tippe ich in den Rechner ein: 10 Millionen geteilt durch Null. Der Rechner meldet ERROR! Ach ja, Stundenlohn für eine Null - das ist nicht möglch!

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 15. November 2012

Aus der Traum - Geht Luxemburg als Insel der Seligen unter? - Blog von Kiat Gorina


Luxemburg ist eines der kleinsten Länder in der EU, aber dafür das reichste! Und Luxemburg spendiert seinen Bürgern eine Reihe von Vergünstigungen wie
  • jeder Luxemburger, der im Lande oder im Ausland studiert, bekommt vom Staat mindestens 6.500 Euro pro Jahr
  • es gibt einen garantierten Mindestlohn von 1.846 Euro pro Monat 
  • es gibt eine automatische Anpassung von Löhnen und Gehältern an die Preisentwicklung
  • die Durchschnittsrente für Luxemburger liegt zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Im Vergleich Deutschland: 900 Euro
  • wer 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann bereits mit 57 Jahren in Rente gehen - ohne Abschläge

Was wundert es, dass es bei so vielen Vorzügen viele Pendler gibt, die tagtäglich nach Luxemburg fahren, um dort zu arbeiten. 


Luxemburg eine Insel der Seligen? 


Mitnichten. Die Zeichen der Zeit wie Wirtschafts- und Finanzkrise nagen auch an Luxemburg. 

Beispiel: In diesem reichsten Land der EU finden über 18 Prozent der Luxemburger unter 30 Jahren keine reguläre Arbeitsstelle! Und der Trend zeigt weiter nach oben! 

In anderen armen Ländern der EU liegt die Jugendarbeitslosikeit schon über 60 %! Es sollte jedoch zu denken geben, dass es auch ein reiches Land wie Luxemburg nicht mehr schafft, für alle Jugendliche Arbeitsstellen zu garantieren.

Somit ist auch der soziale Frieden auf längere Sicht gesehen nicht mehr gesichert!

Quelle: Deutschlandfunk Die Angst vor dem Abstieg in Luxemburg


Hochgeladen von deutschewelle am 12.05.2011
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Donnerstag, 10. November 2011

Der Juliusturm und die Armut im Alter - Blog von Kiat Gorina

Was ist der Juliusturm? Das bedeutet eine volle Staatskasse. Gibt es so etwas überhaupt? Doch, das gab es in der Vergangenheit dieser Republik - unter der Regierung von Konrad Adenauer. Seinem Finanzminister Fritz Schäffer gelang es, acht Milliarden Mark - das dürften heute etwa 35 Milliarden Euro sein - zusammenzusparen.

Und Fritz Schäffer war eisern: Dieses Geld durfte nicht verwendet werden - außer für Rentenzahlungen! Und er wurde hier massiv durch den Kanzler Adenauer unterstützt! Ja, dann wurde diese eiserne Regel aufgeweicht: Immer mehr griffen in die prall gefüllte Rentenkasse - besonders unter Kanzler Kohl mit seinem Finanzminister Waigel.

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