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Montag, 4. November 2013

Ishkaria schreibt: Wort zum Sonntag - Unser täglich Brot gib uns heute ... (Gastbeitrag)

Bill Gates lässt Frauen unfruchtbar impfen
Bill Gates, bekannt für seine kostenlosen Impfaktionen in Dritte-Welt-Ländern - die bedauerlicherweise die Geimpften sterilisieren, aber nun ja ... kleine Fehler kommen ja immer mal vor oder sollte man besser sagen: ans Licht?, hat endlich eine neue, förderungswürdige Technologie gefunden. Ganz der Menschen- und Tierfreund sponsert er nun künstlich erzeugte Nahrungsmittel - im Speziellen: Ei-Ersatz aus Pflanzenstoffen, genannt werden Erbsen und Hirse, sowie „weitere Pflanzen“. 

Quelle: ruhrbarone US-Firma entwickelt das ‚hühnerlose Ei‘ aus Pflanzen: Mit Hilfe der Investoren Peter Thiel und Bill Gates hat der Lebensmittelhersteller ‚Hempton Creek‘  offenbar aus rein pflanzlichen Mitteln ein im Geschmack, Nährwert und Kocheigenschaft gleichwertigen Eierersatz kreiert.

Dass Erbsen und Hirse bekannte Allergiepflanzen sind, ist sicher nicht beabsichtigt und reiner Zufall. Die nicht genannten Pflanzen sind auch ganz bestimmt nicht genmanipuliert, mit Spritzmitteln verseucht oder sonstwie ungesund. Welche bio-chemischen oder sonstigen Hilfsmittel verwendet werden, um Konsistenz, Farbe, Geschmack und Gerinnungsverhalten von natürlichem Ei zu simulieren ist leider unbekannt, aber da Bill Gates ein Menschenfreund ist und sich große Sorgen um die Zukunft der Menschheit macht, ist da bestimmt nichts Gefährliches oder Ungesundes enthalten.

Seine Freunde kämpfen einstweilen an der Fleischfront - wer braucht schon echtes Fleisch, wenn man auch welches aus dem 3-D-Drucker haben kann - aber das ist eine andere Geschichte. 

Quelle: DWN Finanz-Eliten entwickeln künstliches Essen für die Menschheit: Die großen Finanz-Investoren haben ein neues Betätigungsfeld gefunden: Sie investieren in Technologien, die natürliche Ernährung überflüssig machen sollen. 

Bald bricht also die bessere Zukunft an: Keine gequälten Tiere mehr, alle Menschen haben genug zu essen.

Hm ... Moment ... wirklich alle?

Ist es nicht eher so, dass natürliche Nahrungsmittel, die jeder überall selbst anbauen könnte, verboten werden und die Hersteller des „Kunst-Essens“ es in der Hand haben, was wann zu welchem Preis und wo verkauft wird? Ist es nicht eher so, dass dann wenige Konzerne darüber entscheiden, wem sie Essen verkaufen - und wer hungern muss?

Was ist eigentlich ein „Nahrungs-Mittel“? Bedeutet Nahrung nicht vor allem, dass eine biologisch optimal zusammenwirkende Mischung von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Hilfsstoffen vorliegt? Kann dieses optimale Zusammenspiel auch bei synthetischen Nahrungszusätzen funktionieren? 

Ich will ja nicht undankbar sein... aber trotzdem:


Unser täglich Brot gib uns heute...

Darum möchte ich auch weiterhin lieber Gott bitten, als Bill Gates und seine Freunde mit ihren Allmachtsphantasien und der leider mangelhaften Ausführung derselben.

Einen schönen Sonntag! 


Veröffentlicht am 30.09.2012 von LeFloid

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 21. August 2013

Lotti - die schnappige Schnappschildkröte und das Sommerloch

Die Schotten haben ihr Loch Ness mit dem darin wohnenden Ungeheuer, die Allgäuer in Irsee haben ihren Oggenrieder Weiher mit der Schnappschildkröte Lotti. Sie rettet das alljährliche Sommerloch in der Presse. Und sie stiehlt der Kanzlerin die Schau, wenn sie beabsichtigt, ihre Wahlkampftiraden anzustimmen.

Die schnappige Schildkröte Lotti geistert nun wirklich durch alle Medien, sogar ich bin über das Viech gestolpert. Leicht schmunzelnd las ich über die verschiedenen Versuche, die Schildkröte zu finden. Der Bürgermeister von Irsee, Andreas Lieb, hatte als erster eine brauchbare Idee: das Wasser aus dem Oggenrieder Weiher abzulassen. 

Klar, dabei kommt so manches wieder zum Vorschein, nur eben nicht die Schildkröte …

Nun rückten Zoologen an, zehn an der Zahl. Die, so hieß es in den Medien, versetzten sich geistig in die Lage der Schildkröte, um neue Fang-Ideen auszubrüten. Ich habe wirklich nichts gegen Zoologen, solche Leute können und wissen sicher eine ganze Menge. Aber wie sieht es mit der Praxis aus? 

In der mongolischen Wüste bin ich das erste Mal auf Zoologen gestoßen. Wer mein Buch gelesen hat, kennt diese witzige Episode. 

Oder wie war es mit den Wölfen? Erst vor wenigen Monaten hatten Forscher entdeckt, dass Wölfe Lachse essen. So jedenfalls stand es in der Zeitung. Du liebe Zeit! Dass Hundeartige sich auch Fische aus dem Wasser “angeln”, ist doch wirklich ein alter Hut. 

Und nun diese Zoologen. Sie hatten den famosen Einfall, Fallen mit gammeligem Fleisch aufzustellen. Dort hinein, das war klar, würde die hungrige Schildkröte schleunigst krabbeln. Weil sie einen sehr guten Geruchssinn hat und das verwesende Fleisch von weitem riecht. 

Aber, warum sollte sie das tun? Im Schlamm gibt es jede Menge Futter. Jeder weiß doch, was für ein reges Bodenleben in Weihern herrscht. An diesen Würmern, Krabbeltieren, Amphibien, toten Fischen usw. kann “Lotti” sich auch satt essen. Warum sollte sie dann in eine Falle kriechen, die schon von weitem nach diesen lästigen Zweibeinern riecht, die dort überall herumtrampeln. 

Neben dem Geruch erkennen sie Menschen  auch  am Trittschall und an dem pluppenden Saugen, wenn man seine Stiefel wieder aus dem Schlamm zieht. So haben die suchenden Feuerwehrleute natürlich keine Chance, Lotti zu finden.

Zum anderen sind fleischfressende Schildkröten beileibe nicht dumm. Wir Menschen unterschätzen Tiere oft. Ein kleines Beispiel: 

Bekannte hatten einen Zierteich, in dem es auch Kröten und Frösche gab. Verspielt, wie ich immer noch bin, band ich eine Schnur an einen Stock, und an diese Schnur hängte ich ein “Katjes”. Das ließ ich den Fröschen vor der Nase baumeln. Sie schnappten danach - igitt, nicht essbar - und spuckten es wieder aus. Das kann man immer wieder machen, stundenlang (falls man die Geduld dafür hat). 

Dasselbe habe ich mit einer Kröte versucht: sie schnappte das Katjes, spuckte es wieder aus und strafte den Köder fortan mit Verachtung. Ja, selbst Stunden später fielen weder sie noch die anderen Kröten auf den Köder herein! Also können sie logisch denken und sich etwas für eine gewisse Zeit merken. 

Ich konnte es nicht lassen, und rief auch in Irsee an. Obwohl die armen Irseer bestimmt von Tierkommunikatoren, Schildkrötenseelensuchern  und anderen ungefragten Ratgebern überrannt wurden. Der Bürgermeister war erstaunlich freundlich und hörte sogar zu, obwohl der arme Kerl sicher anderes zu tun hat. 

“Lieb” 

“Gorina. Ich habe noch eine Idee, wie Sie diese Schildkröte besser finden können ….” Tiefer Seufzer, dann erklärte Herr Lieb: “Wir haben hier mehrere Zoologen als Ratgeber. Außerdem haben wir Fallen aufgestellt und die Feuerwehr sucht den Weiher ab, mit langen Bambusstangen …” 

“Haben Sie auch daran gedacht, dass man beim Stochern mit Stangen die im Schlamm hockende Schildkröte nicht von einem Stein unterscheiden kann? Oder wenn sich das Viech im metertiefen Schlamm einbuddelt?” 

“Na ja, irgendwann muss sie ja mal herauskommen …” 

“Was, wenn sie nachts rauskommt und auf das schon abgesuchte Areal krabbelt? Im Dustern sieht man das Viech doch nicht unbedingt. Auch wenn man Wachen aufstellt.” 

“… Die Schildkröte muss doch auch fressen, und da sind doch die Fallen …” 

“Würden Sie bis zu einer Falle marschieren, wenn es direkt vor Ihrer Nase im Schlamm genug zu fressen gibt?” 

“Tja …” 

Ich ließ den armen Kerl gar nicht mehr zu Wort kommen: “Das einzige, was jetzt noch hilft, wäre, den Schlamm mit riesigen Rohren abzusaugen. Mit Moniereisen als Filter davor.  Das würde natürlich sauteuer … Oder sie baggern den ganzen Weiher einfach aus. Aber das ist auch nicht billig!” 

”Am besten machen wir aus dem ganzen Weiher ein Baugebiet”, seufzte der arme Bürgermeister abgrundtief. 

“Ja, das sehe ich auch so”, stimmte ich ihm zu. 

Vor einigen Tagen las ich in der Zeitung, dass man daran denke, den Oggenrieder Weiher auszubaggern … 

Manche meinen, dass diese Schildkröte den Allgäuer Winter nicht überleben wird. Da bin ich mir nicht so sicher. Grund: Diese Schildkröten leben auch in Kanada - und dort soll es sehr strenge Winter geben ;-) Und bekanntlich gehören Schildkröten zu den poikilothermen (wechselwarmen) Tieren. Bei Kälte fahren sie einfach ihren Stoffwechsel herunter.


Veröffentlicht am 13.08.2013 von Germany


Veröffentlicht am 12.08.2013 von TV Allgäu Nachrichten

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 6. März 2013

Lebensmittelkontrolle in China - Und in Deutschland? - Zum Kotzen? - Blog von Kiat Gorina

Mit den letzten Lebensmittelskandalen kam auch IKEA ins Gerede: Pferdefleisch in Fleischbällchen und seit neuestem schlimme Bakterien in der Mandeltorte! Da leidet das Ansehen von IKEA - auch international. Und da gibt es Artikel in Shanghei Daily:

Quelle: ShanghaiDaily.com Chocolate bars, cake not up to standard.

Wer diesen Artikel liest, wird feststellen, dass die chinesischen Redakteure schonungslos die Hersteller und die Importeure nennen. Wieso klappt das nicht in Deutschland? Auch wenn ein Großkonzern krankmachende Nahrungsmittel herstellt und in den Verkehr bringt, dann müssen wir Verbraucher davor gewarnt werden: 

Die Leser von ShanghaiDaily erfahren beispielweise über: 

  • Schokoladenkuchen von IKEA: koliforme Bakterien wurden gefunden
  • Käse von Kraft (USA): Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten
  • Creme von Shiseido (Japan): Cadmium wurde gefunden
  • Schokolade von Nestlé; da wurde Sorbitol gefunden

Und erscheinen solche Meldungen in deutschen und europäischen Zeitungen?

Die chinesischen Behörden machen kurzen Prozess: Entweder werden die Funde zerstört oder zum Hersteller zurückgeschickt!

Weltweit scheint die Nahrungsmittelbranche ethisch und moralisch verkommen zu sein - auch - oder gerade - bei Großkonzernen! Wir Verbraucher gelten in deren Augen offenschtlich nur als wandelnde Müllschlucker! Wann wehren wir uns endlich! 

Wir sind doch die Kunden, wir kaufen diese verdammte Nahrung! Was glaubt ihr, wenn nur einen Tag in Deutschland niemand ein Nestlé-Produkt kauft?! Oder keine Deutschen bei IKEA essen gehen!

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Anti-Tage wirken: ein Anti-Nestlé-Tag, ein Anti-IKEA-Tag usw. Da bleiben die Produkte dieser Hersteller in den Regalen liegen, die Restaurants von IKEA bleiben leer! Was glaubt ihr, wie schnell dieser Spuk mit gesundheitsschädlichen Lebensmitteln vorbei ist!

Ich bin ja bei mongolischen Nomaden aufgewachsen. Da galten - was Lebensmittel anging - sehr strenge Gesetze: Wenn da jemand erwischt wurde, wie er eine Wasserstelle vergiftet, ein solcher Mensch lebte nicht lange! Oder er wurde aus der Sippe ausgeschlossen, was für ihn einen grausamen Tod bedeutete, weil er allein nicht überleben konnte!

Es wird stets von den Herstellern geschrieben, von Firmen. Aber dahinter verstecken sich Menschen, da gibt es hochrangige Manager, die achten auf ihr Ansehen. Die veranstalten auch Parties und gehen zu Parties. Was glaubt ihr, wie dumm und lächerlich sie dastehen, wenn plötzlich viele Flugblätter abgeworfen werden, in denen über krankmachende Nahrungsmittel berichtet wird!

Dann ist doch die Party gelaufen! Und das Ansehen der verantwortlichen Manager ist hin. 

Im folgenden Video erfahrt ihr auch, wieso Pferdefleisch so billig sein kann. Es wurden auch Rückstände von Antibiotika gefunden! Steckt da insgeheim eine Fleischmafia dahinter? Die einen "Verwertungskanal" für Fleisch von kranken Pferden gefunden hat?


Veröffentlicht am 26.02.2013 von euronewsde

Samstag, 2. März 2013

Neue Woche - neuer Skandal - Die Aflatoxine kommen! - Blog von Kiat Gorina

Da schrieb ich am 24. Februar 2013 Agrarskandale im Wochentakt - Wo Bio draufsteht ist kein Bio drin. Und leider behielt ich recht: Nach dem Pferdefleischskandal, dann die Sache mit den angeblichen Bio-Eiern, die keine sind. Und jetzt der Skandal mit Aflatoxinen - mit giftigen Schimmelpilzen in unserer Nahrung!

Was ist los - nicht nur in dieser Republik - sondern auch in dieser gesamten EU?! Sollen wir Verbraucherinnen und Verbraucher systematisch vergiftet werden? Vergiftet? Ja, diese Aflatoxine sind hochgiftig, sie gelten als krebserregend und können das Erbgut schädigen. Das wissen auch die Verantwortlichungen in der EU.

Und diese Eurokraten haben bereits 2010 eine neue Verordnung für Aflatoxine erlassen:

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union VERORDNUNG (EU) Nr. 165/2010 DER KOMMISSION  vom 26. Februar 2010: zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln hinsichtlich Aflatoxinen

Da "musste" der Höchstgehalt von Aflatoxinen in Nahrungsmitteln und Futtermitteln "erhöht" werden. Wieso musste der Grenzwert erhöht werden? Wer wollte diese Grenzwerterhöhung? Da krankt doch vieles in diesem europäischen System!

Und gleich beeilen sich alle Verantwortlichen, über die Presse den Verbrauchern mitzuteilen, es bestehe keine Gefahr für Menschen! Nach den bisherigen Erkenntnissen - wird sofort nachgeschoben.

Wer sind die Verantwortlichen für diese Aflatoxine in der EU? Es sind wieder Eurokraten. Leutchen, die von der Gefahr durch Aflatoxine wissen, also erhöhen wir die Grenzwerte und geben eine neue Verordnung heraus. Und wenn jetzt die gemessenen Werte unter den neuen Grenzwerten bleiben, dann ist die Welt dieser Eurokraten wieder in Ordnung.

Leute, merkt doch endlich, wie wir verarscht werden sollen!

Wikipedia enthält derzeit sogar einen - nur kurzen - Absatz:

Aflatoxine als biologischer Kampfstoff 

Aflatoxine stehen aufgrund ihrer vergleichsweise einfachen Produktionsmethode und der niedrigen letalen Dosis im Verdacht, als Kampfstoff bevorratet zu werden. So wurden beispielsweise im Irak zwischen 1985 und 1991 etwa 2200 Liter Aflatoxin als Kampfstoff hergestellt, mit dem Scud-Raketen bestückt werden sollten.

Quelle: Wikipedia Aflatoxine

Und wo bleiben die Kontrollen? Kontrollen? Behördliche Kontrollen? Gibt es kaum. Die Behörden verlassen sich auf Eigenkontrollen der Futtermittelindustrie! Diese Eigenkontrollen haben offensichtlich versagt, oder sie kamen zu spät. Bereits vor einem halben Jahr war die Gefahr durch hochgiftige Schimmelpilze bekannt. Und was passierte? Wieder einmal nichts. Weder bei der betroffenen Futtermittelindustrie noch bei den Behörden!

Da leistet sich diese Republik einen immer größer werden Verwaltungsapparat, da wird ein noch größerer Administrationshaufen in der EU finanziert. Und immer weniger passiert. Wenn jetzt sogar diese hochgiftigen Schimmelpilze in Milch gefunden werden, dann ist Schluss mit lustig!

Was lernen wir daraus? Die politisch Verantwortlichen haben - wieder einmal - versagt! Sie können nur eines: Sie knicken regelmäßig vor der Industrie ein - hier der Nahrungsmittelindustrie! Brauchen wir solche Politiker? Ich wüsste nicht wozu!


Veröffentlicht am 01.03.2013 von butenunbinnen

Habt ihr es gehört? Die betroffenen Höfe sind angewiesen, diese Milch nicht in die Molkerei zu liefern! Deshalb könne keine giftige Milch in den Handel kommen! Ja, sagt mal, sind die wirklich so blöd?! Was ist, wenn ein Milcherzeuger trotzdem diese Milch in seine Molkerei liefert - trotz Anweisung! Wo bleiben hier wieder einmal die Kontrollen?

Hat es sich bei diesen Schreibtschtätern immer noch nicht herumgesprochen, dass Anweisungen nichts taugen, wenn nicht überprüft wird, ob sie auch befolgt werden.

Und ich frage mich wieder einmal: Was macht eigentlich unsere Verbraucherministerin Ilse Aigner? Wozu brauchen wir Verbraucherinnen und Verbaucher eine solche Verbraucherministerin?

Und noch etwas frage ich mich: Auf deutschen Feldern wird quasi in Monokultur fast nur noch Mais angebaut. Wieso führt dann dann die deutsche Futtermittelindustrie vergifteten Mais aus Serbien ein? Weil der allermeiste in Deutschland angebaute Mais in Biogasanlagen vergast wird. Zu Stromgewinnung! Und weil Mais aus Serbien viel billiger ist! Da gibt es sogar giftige Schimmelpilze gratis!

Das kommt raus, wenn die Politik nicht ihre Hausaufgaben macht! Wenn sie alles dem "freien" Markt überlässt! Die Suppe dürfen - wieder einmal - wir Verbraucher auslöffeln. Bei diesen Schimmelpilzen in der Milch kann das tödlich enden!

Wissen diese Politiker eigentlich, dass sie heftig an den Ästen sägen, auf denen sie derzeit noch sitzen? Wenn wir Verbraucher aussterben - wegen vergifteter Lebensmittel, wer soll dann diese Dampfplauderer von Politikern noch wählen? Und wen wollen sie dann noch regieren?

Sonntag, 24. Februar 2013

Agrarskandale im Wochentakt - Wo Bio draufsteht ist kein Bio drin - Blog von Kiat Gorina


Zur Zeit muss Ilse Aigner - die Bundesverbraucherministerin - Überstunden machen. Grund: Derzeit gibt es Skandale in der Agrarwirtschaft im Wochentakt. Da haben wir Verbraucher noch nicht die Betrügereien mit dem Pferdefleisch verdaut, da kommt schon die nächste Schreckensnachricht.

Beim Pferdefleischskandal wurde - um das teuere Rindfleisch einzuspraren - billigeres Pferdefleisch verarbeitet - vor allem in Fertigprodukten. Aber auf den Packungen stand immer noch Rindfleisch! Die Verbraucher wurden betrogen. Abgesehen davon, dass im Pferdefleisch Rückstände von Medikamenten gefunden wurden.

Und der nächste Skandal kommt sogleich: Bio-Eier, die keine sind. Also werden und wurden die Verbraucher wieder betrogen. Da gibt es Kunden, die wollen etwas für den Tierschutz tun und kaufen die teueren Bio-Eier. Und dann stellt sich heraus, dass diese Bio-Eier keine Bio-Eier sind!

Da frage ich mich: Da leistet sich diese Republik einen riesigen und sauteuren Behördenapprat, aber wirklich geprüft wird offensichtlich nicht! Da gibt es zwar das Bundesverbraucherministerium - aber das ist ein zahnloser Tiger, es kann offensichtlich die Agrarbetriebe nicht überprüfen. Die eigentliche Crux ist, dass die Veterinärämter immer bei einem Landratsamt angesiedelt sind. Und da bestimmen so manche Landräte, wie und wer überprüft wird. 

Dabei ist in diesem Fall die Überprüfung sehr einfach: Wenn ein Betrieb Bio-Eier verkauft, dann müssen doch nur die Bedingungen für die Hühner überprüft werden. Und wenn ein Prüfer Legebatterien findet - die sind seit 2010 verboten - dann muss eben sofort Alarm gegeben werden.

Aber so ein großer Agrarbetrieb schaltet dann seine Lobby ein und aktiviert gewisse Verfilzungen, und die Prüfer prüfen dann qausi mit verbundenen Augen! Dieser Betrug mit Bio-Eiern soll ja schon einige Jahre laufen! Unvorstellbar.

Dass gerade nach dem Regierungswechsel in Niedersachsen dieser Skandal entdeckt wurde, spricht ja Bände. Und spricht gegen die bisherige Landesregierung von McAllister in Niedersachsen!

Was wird jetzt passieren? Nicht viel! Es wird viele Gespräche geben, aber am grundlegenden Problem wird nicht gerüttelt! Das Hauptproblem ist die Großindustrialisierung der Agrarwirtschaft. Die Hühnerfabriken sind einfach zu groß, die Betreiber sind zu mächtig, sie können den Regierungen drohen. Und das machen sie auch!

Ich war ja einmal in einem Landesamt in NRW als Prüferin tätig. Da habe ich erlebt, wie versucht wurde, mich einzuschüchtern und am Prüfen zu hindern. Und das Schlimmste war, dass ich von meinen Vorgesetzten keine Rückendeckung erhielt - eher das Gegenteil. 

Der nächste Agrarskandal wird nicht auf sich warten lassen - er kommt bestimmt! 

Quelle: stern.de Bio-Eier aus der Legebatterie

Wo blieben denn die Prüfer? Haben sie nicht diese Haltung überprüft, das sollen angeblich Biohühner sein?!


Veröffentlicht am 29.11.2012 von dieTierfreunde

Dieses Video gibt es - wohlgemerkt - seit November 2012! FAKT - ARD - berichtete darüber! Wieso dauert es solange, bis solche Schreckensbilder bis zum Bundesverbraucherministerium gelangen?

Wer solche Bilder von solch geschundenen Kreaturen sieht, muss sich doch fragen: Was sind das für Menschen, die solche Betriebe führen? Geht diesen Menschen der Profit über alles? Und wo bleiben die Kirchen? Diese geschundenen Hühner sind alle Geschöpfe GOTTES! Und sie können sich nicht wehren! Aber wir Verbraucherinnen und Verbraucher können uns wehren. Wir als Kunden können solche Produkte meiden!

Und vor allem müssen die Betriebe, in denen solche schandbaren Zustände herrschen, an den öffentlichen Pranger gestellt werden! Und Minister und Ministerinnen, die dafür bezahlt werden darauf zu achten, dass die Vorschriften hinsichtlich Tierhaltung eingehalten werden und solche Zustände nicht verhindern, müssen ebenfalls an den Pranger gestellt werden! Wählbar sind solche Politiker längst nicht mehr!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Dioxin-Fleisch auch in Bayern! Und was ist passiert?

Da fand ich in meinem Archiv einen Artikel zu Fleisch, das mit Dioxin vergiftet war. Solches Fleisch wurde auch in Bayern angeboten: Der Artikel erschien bereits am 12. Dezember 2008!

Und heute frage ich mich: Was ist seitdem passiert? Doch schauen wir uns doch doch einmal den Artikel von einst an:

In Sachen Dioxin-Skandal bei Fleisch aus Irland meldete auch heute noch unverdrossen der Bayerische Rundfunk, dass belastetes irisches Fleisch nicht direkt nach Bayern gelangt sei, so wie es sich für eine Hofberichtserstattung auch gehört;-) Ja wie denn dann? Ist nun irisches Dioxinfleisch nach Bayern importiert worden oder nicht?

Und die Sprecherin des Landesamtes in Erlangen wurde zitiert, es gebe keine Anzeichen dafür, dass irische Butter mit Dioxin belastet sei.

Gut, dass es die Süddeutsche Zeitung gibt, die macht jedenfalls Schluss mit der Verdummung des bayerischen Volkes und schreibt, dass sieben Firmen in Bayern betroffen sind. Das sagt jedenfalls Andreas Zapf, Präsident des Landesamtes in Erlangen. Wieso dann seine Sprecherin vom Bayerischen Rundfunk anders zitiert wird, wird wohl ein (internes) Geheimnis des Landesamtes bleiben ...

Zapf will jedoch die Namen der betroffenen Betriebe nicht namentlich nennen. Wieso eigentlich nicht? Wir VerbraucherInnen haben doch das Recht, beim Einkauf die Produkte dieser Firmen zu meiden. Zapf verweist jedoch nur auf die Möglichkeit, auf das Fleischetikett zu gucken, wenn da "IE" als Herkunft drauf steht, dann ist das Fleisch aus Irland. Was aber, wenn das irische Fleisch bereits verarbeitet ist, dann steht da keinerlei Herkunftsbezeichung mehr drauf.

Es wurde ja in Bayern Mortadella aus Italien entdeckt, die mit Dioxin verseucht sein könnte. Überhaupt, es werden immer wieder die Farmen in Irland genannt, bei deren Tieren Dioxin im Fleisch gefunden wurde. Mittlerweile ist der eigentliche Verursacher bekannt:

Futtermittelhersteller, die mit krimineller Energie Transformatorenöl ins Futter gemischt haben. Sie schlugen damit zwei Fliegen mit einer Klappe: erstens, das Futtermittel wurde gestreckt und zweitens, das lästige Öl wurde billigst entsorgt und die Gebühren für Sondermüll gespart.

Wieso werden diese Futtermittelhersteller nicht öffentlich genannt und an den Pranger gestellt? Was soll hier eigentlich vertuscht werden? Woher haben die irischen Farmer ihre Futtermittel bezogen? Hier herrscht eisiges Schweigen im Walde. Wahrscheinlich, weil die Entsorgung von Sondermüll über die Futtermittelschiene schon lange im Gange ist ...

Dabei ist Dioxin in Nahrungsmitteln schon öfter vorgekommen, z. B. 2004 im Tierfutter in Hessen und Sachsen und 2007 im Kabeljau aus der Ostsee. Die Überwachungsbehörden scheinen gar kein Interesse daran zu haben, die Verbraucherinnen zu informieren, wie die Reaktionen der Berliner Senatsverwaltung für Verbraucherschutz zeigen, da werden Auskünfte verweigert. Das wird wohl seine Gründe haben ...


Ja, und jetzt wiederhole ich meine Frage: Was ist seitdem passiert? Gibt es kein Dioxin im Fleisch mehr? Eher im Gegenteil:



Hochgeladen von MasterMindAustria am 13.01.2011


Hochgeladen von KenFM2008 am 14.01.2011
besucherzhler

Sonntag, 24. Juli 2011

Vegetarier - Blog von Kiat Gorina

Eine fundamentalistische Vegetarierin warf mir vor, dass mongolische Schamanen schlechte Menschen seien und ein schlechtes Karma haben müssen. Grund: Sie essen Fleisch!

Ich versuchte ihr klar zu machen, dass auch sie sich in der rauhen Steppe der Mongolei nicht rein vegetarisch ernähren kann, weil die Sommer viel zu kurz sind. Außer wilden Zwiebeln und Beerenfrüchten und vielleicht etwas wilden Honig gibt es nur noch karges Gras, das aber brauchen die Herden.

Sonntag, 26. Juni 2011

Vegetarier - Blog von Kiat Gorina

Eine fundamentalistische Vegetarierin warf mir vor, dass mongolische Schamanen schlechte Menschen seien und ein schlechtes Karma haben müssen. Grund: Sie essen Fleisch! Ich versuchte ihr klar zu machen, dass auch sie sich in der rauhen Steppe der Mongolei nicht rein vegetarische ernähren kann, weil die Sommer viel zu kurz sind.

Wer nicht verhungern will, muss jagen. Ich selbst habe immer nur so viel gejagt, wie ich zum Überleben brauchte. Und ich habe mich immer beim Geist des Tieres erstens entschuldigt und zweitens bedankt.

Montag, 29. Dezember 2008

Dioxin-Fleisch: Woran erkenne ich das?

Heute rief eine Frau an und wollte wissen, wie sie Fleisch aus Irland erkennen könne: "Du warst doch mal Prüferin beim LEJ in Düsseldorf, Du müsstest das wissen. Ich wollte mir heute Schweinelendchen mitnehmen, aber ich habe keine Herkunftsbezeichnung gefunden."

"Die gibt es nur bei Eiern und bei Rindfleisch" antwortete ich ihr. Bei anderen Fleischarten ist die Herkunftsbezeichnung nicht vorgeschrieben" sagte ich.

"Das ist ja ein Beschiss!" sagte sie empört. "Wie soll ich mich da vor Dioxin-Fleisch schützen?"

"Am besten, Du schaust, ob ein Ökosiegel drauf ist, oder mindestens ein QS-Zeichen" riet ich ihr. "Das QS-Siegel ist zwar ziemlich lax, aber die haben mal verkündet, überhaupt kein irisches Fleisch zu verarbeiten."

Und ich fuhr fort: "Bei fertig gewürzten Produkten, wie z. B. Gyros-Pfannen, Mexiko-Pfannen usw. hast Du überhaupt keine Chance, da steht nie drauf, woher das Fleisch kommt. Was meinst, warum immer mehr Fertigprodukte in die Kühltheken kommen?!"

Die Frau meinte: "Dann habe ich ja bei Fertigprodukten gar keine Möglichkeiten, mich vor Dioxinfleisch zu schützen? Was soll ich bloß machen? Das ist ja schrecklich!"

"Stimmt, da hat die Lobby der Fleischindustrie ganze Arbeit geleistet. Die wollen sich einfach nicht in die Karten schauen lassen. Das beste ist immer noch ein Metzger deines Vertrauens, der die Rinder und Schweine von Bauern holt, die er persönlich kennt" riet ich ihr.

Sie wollte dann noch wissen: "Was meinst Du, wird das mit dem Öl im Tierfutter wieder vorkommen?"

"Bestimmt! Es ist ja bis heute gar nicht offiziell bekannt, um welche Futtermittel es sich handelt und wer sie herstellt. Es muss erst zu vielen Erkrankungen kommen, wie z. B. beim Melamin-Skandal bei der Babynahrung, dann tut sich vielleicht was", antwortete ich.

Mit den Worten "Ich glaube, wir werden Vegetarier!" verabschiedete sie sich.