Posts mit dem Label kontrolle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kontrolle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 11. Januar 2014

GOLD und die unverzeihlichen Sünden der Bundesbank

Je mehr ich mich mit den Goldvorräten der Bundesbank beschäftige, desto mehr gewinne ich den Eindruck, in einem großen Sumpf zu waten. Wieviel Gold verwaltet die Bundesbank? Also wieviel Gold besitzt diese Republik? Der Bundesbank gehören angeblich 3.400 Tonnen Gold. Das ist heute ungefähr 100 Milliarden Euronen wert. Es sei denn, der Goldpreis sinkt weiter nach unten, dann ist dieses Gold weniger wert. 

Das Gold dieser Republik lagert zum größten Teil im Ausland. Nur 31 % sind in der Bundesbank in Frankfurt am Main deponiert. Der größte Anteil - 45 % - stecken in New York - bei der FED. Dann gibt es noch 13 Prozent in London und 11 Prozent in Frankreich. Genauer gesagt: soll es geben. Vor allem das Gold der Deutschen, das seit 1952 dort eingelagert ist, wurde noch nie von der deutschen Bundesbank überprüft! 

Dabei schreiben die gesetzlichen Regelungen eine jährliche Überprüfung - auch der Goldbestände - vor! Wie sagte schon Lenin? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 

Wieso haben sich die Bundesbänker nicht getraut und ihren Kollegen in der FED in Manhattan angekündigt: Wir fliegen jetzt los und besuchen euch. Wir wollen nachschauen, ob das Gold der Deutschen noch vollständig da ist. 

Eine solche Kontrolle geschah nicht! Wieso eigentlich nicht? Es handelt sich um über 120.000 Goldbarren, die den Deutschen gehören und in New York lagern. Für diese Goldbarren gab es noch nie eine Inventur. 

Anders bei den über 80.000 Goldbarren, die in Frankfurt lagern. Die werden einmal im Jahr inventarisiert und zwar "körperlich", will heißen, die werden wirklich in die Hand genommen. 

Bei Gold und Goldbarren gibt es ja viele Fälschungsmöglichkeiten:
Der Kern eines Barrens besteht aus Blei und nur die Hülle ist aus Gold. Das ist allerdings eine primitive Methode, weil das spezifische Gewicht von Blei sehr stark von Gold abweicht. 

Die versierten Goldschwindler verwenden als Kern das Metall Wolfram. Grund: Das spezifische Gewicht ist fast gleich und die Barren sind fast gleich groß. 

Es ist also dringend geboten, sich Goldbarren regelmäßig anzuschauen und sie zu überprüfen. Vor allem, wenn damit gehandelt wird. 

Aber - wie bereits geschrieben - diese Goldinventur wurde bislang nur für die Goldbarren in Frankfurt durchgeführt - nicht für das deutsche Gold, das im Ausland gelagert ist. 

Das hat dazu geführt, dass viele deutsche Bürger forderten, dass das deutsche Gold zurückgeholt wird. Da muss die FED - die amerikanische Notenbank rintig aufgeschreckt sein. Und 2013 erhielten die Bundesbänker gerade mal 37 Tonnen Gold - angeblich deutsches Gold! Das ist nur ein Fünfzigstel des Goldvorrates der Deutschen in der FED. 

Wenn die Amerikaner in diesem Tempo das Gold herausrücken, dann dauert die gesamte Rückholung über 50 Jahre.
Und bei den nach Deutschland zurückgeholten Goldbarren wurde festgestellt, dass da einige Barren  - keiner weiß offensichtlich nicht deren Anzahl - umgeschmolzen wurden. Von einem privaten Unternehmen! Dann bestreitet die Bundesbank solche Vorgänge, die sie Tage zuvor zugegeben hat. Kurzum, diese Rückholung des deutschen Goldes aus dem Ausland stinkt ganz gewaltig! 

Und nicht nur das stinkt, sondern auch das "gold price fixing" - also die tägliche Festlegung des Goldpreises durch fünf Großbanken. Ja, dieses Verfahren stinkt auch ganz gewaltig, weil es Preisabsprachen der beteiligten Banken gegeben haben soll, mit denen der Goldpreis angeblich manipuliert wurde. Derzeit wird ermittelt.
Was lernen wir daraus? Diese Großbanken haben den Rest von Vertrauen verspielt!

Veröffentlicht am 31.07.2012 von Jochen Stanzl

Fazit: Diese kriminellen Großbanken müssen endlich zerschlagen werden!

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 7. Januar 2014

GLOSSE: Deutsche kaufen zu wenig - Müssen Discounter ins Drogengeschäft einsteigen?

Da jammerten schon Einzelhändler, dass das Weihnachts-geschäft für sie zu wünschen übrig ließ und die Umsätze und erst recht die Gewinne schmolzen. Ja, wenn die Kunden weniger kaufen und die Discounter trotzdem wachsen sollen, dann müssen sich die Unternehmer nach anderen Geschäftsmodellen umsehen! 

Dazu passt ja eine Meldung: In fünf Filialen einer bundesweit operierenden Discounterkette wurde in Bananenkisten Kokain gefunden. Nicht nur ein paar Spuren, sondern gleich 140 Kilogramm, das sind fast drei Zentner! Sofort wurde abgewiegelt, diese Lieferungen seien "fehlgeleitet" worden. 

Aber hallo! Wie konnte das passieren? Zwischenzeitlich haben Recherchen ergeben, dass das Kokain in über 1.000 Kisten steckte, die einen Seecontainer füllten. Ja, die Drogenmafia geht auch mit der Zeit und bedient sich der globalen logistischen Wege. Von Kolumbien nach Berlin! An den Augen der Kontrollbehörden vorbei! 

Wer hat da wohl sämtliche Augen einschließlich der Hühneraugen zugedrückt? 

Und wer war derart von den Resten des weihnachtlichen Glühweins besuselt, dass er oder sie die Kisten in die falschen Läden transportiert hat? 

Da müssen wir uns doch fragen: Wieso ist es so leicht, Drogen in großem Maßstab zu schmuggeln? Da gibt es ja einige Piraten, die wollen, dass alle Drogen freigegeben werden. Waren da bei dieser Aktion Piraten am Werk? 

Oder war das der Pilottest, um die Bürger ruhig zu stellen? 

Schließlich kommen auf die Bürger bald außergewöhnliche Belastungen zu wie die Zwangsabgabe, wie sie der IWF geplant hat. Lieber die Betroffenen im Drogenrausch als Aufstände, weil die Sparguthaben geplündert wurden. 

Quellen

  1. GLOSSE: IWF wird links - 70 % Spitzensteuersatz für Spitzenverdiener!
  2. DER TAGESSPIEGEL In Bananenkisten: 140 Kilo Kokain bei Aldi in Berlin gefunden

Die Drogendealer sind stinksauer! Werden ihnen die Discounterketten das Geschäft vermasseln? Wovon sollen die Dealer dann leben? Die können sich doch nicht im Jobcenter melden! 


Veröffentlicht am 07.01.2014 von Berliner Morgenpost

Es kursieren Gerüchte, dass bereits Genforschungsversuche laufen, in denen Cocapflanzen und Bananen gekreuzt werden. Dann sind die Alkaloide in den Bananen enthalten! Die Discounter haben bereits einen Namen dafür: 
"Banane plus".
Sobald die ersten Muster verfügbar sind, werden Polizeihunde in den Zollhundeschulen für  diese "Banane plus"- Früchte trainiert. 

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 8. August 2013

GLOSSE: Gustl Mollaths Fernseher und Receiver

Nur wenige Stunden hatte Gustl Mollath Zeit zum Packen. Und er wollte seinen Fernseher und seinen Receiver mitnehmen. Das wurde ihm verweigert. Wieso denn das? Keine Begründung! Wo gibt es denn so etwas, dass das Klinkpersonal gegenüber Weggeschlossenen irgendetwas irgendwann begründen muss! Wo kämen wir denn hin? Das dachten sich wohl die Mitarbeiter der Forensik bis zum Chefarzt Klaus L. 

Quelle: FOCUS ONLINE Anwältin: Mollath sollte sein Zimmer bis 15 Uhr räumen – ohne Hilfe: Dann wurde das Auto vollgeladen, der Fernseher sollte Herrn Mollath zunächst kostenpflichtig nachgeschickt werden. Herr Mollath bat darum, den Fernseher sofort mitnehmen zu dürfen. Ich kenne es nur, dass technische Geräte vor Einbringung in eine Haftanstalt untersucht werden müssen. Wo lag hier das Problem, den Fernseher erst freigeben zu müssen?

Aber das ist doch klar! In der Forensik muss alles kontrolliert werden! Nur nicht in Ansbach! Wenn ein Patient für einen Gerichtsarzt sündteuere Automodelle baut, die dann Herr Gerichtsarzt versteigert, dann wird so ein Patient nicht kontrolliert. Wenn er Post bekommt, dann wird die durchgewunken. Ja, mehr noch, dieser Patient besaß sogar einen Generalschlüssel für alle vergitterten Fenster. Und er durfte auf Messen gehen, um sich Automodelle anzuschauen. Obwohl er im Wahn drei Menschen getötet hat!

Ja, und sein Therapeut ging sogar mit ihm in ein Wirtshaus! Ob das möglich war, weil seine Frau heute Sozialministerin ist - ja, die Christine H. Ich meine ja nur ...

Für Gustl Mollath gab es keine Sonderbestimmungen, da wurde alles kontrolliert! Egal, ob es in die Klinik hineingetragen oder ob es herausgetragen wird! Kontrolle muss sein. Die Klinikleitung hat bei Lenin gelesen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Also wird kontrolliert. Ein sehr guter Spruch! Aber Lenin war Kommunist? Was? Trotzdem wird kontrolliert.

Wurde wirklich nur wegen der Kontrolle kontrolliert? Oder musste gar nicht kontrolliert werden? Musste gar ein Apparatchen entfernt werden. Da könnte ja Mollath in seiner neuen Freiheit auf die Idee kommen, mal nachzuschauen. Und er könnte etwas finden?! O nein, das muss unbedingt verhindert werden!

Da gibt es ja so kleine Gerätchen, mit denen kann gespeichert werden, welche Sendungen geschaut wurden! Da gibt es sogar Marktforschungsinstitute, die das auswerten! Und wie gesagt, alles muss kontrolliert werden - die Therapeuten müssen wissen, was hat er geschaut? Wie hat das seine "Therapie" beeinflusst? 

Ja, und wenn ein Fernseher oder ein Receiver zu einem Weggeschlossenen in die Forensik gebracht wird, dann wird da so ein Gerätchen eingebaut - ganz versteckt, ganz unauffällig - so dass der Weggeschlossene es nicht entdecken kann! So geschah es auch bei Mollath. 

Und dann geschah es: Mollath muss sofort entlassen weren! Das Personal in der Forensik fiel in eine Schockstarre! Einschließlich des Chefarztes Klaus L. Er war derart steif, dass er nicht persönlich seinen prominenten Patienten verabschiedete und ihm alles Gute wünschte! Und seine Mitarbeiter blieben auch steif - keiner half ihm beim Packen!

Und dann erinnerte sich jemand vom Klinikpersonal an die zusätzlichen Einbauten in Fernseher und Receiver! Um Gottes willen! Wenn das bekannt wird! Dann wird die Bayreuther Forensik gleich mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA verglichen! Der hat doch auch alle Informationen abgesaugt.

Was nicht stimmt! Abgesaugt hat der deutsche Geheimdienst - der BND. Und er liefert das Gesaugte brav an die NSA-Freunde. Die Kanzlerin hat damit kein Problem: Für sie ist alles Neuland! Sie kann ja nicht alles wissen. Und außerdem, zu DDR-Zeiten gab es noch kein Internet ...

Aber zurück zu Mollath und seinem Fernseher und Receiver. Diese beiden Geräte werden jetzt in der Forensikwerkstatt zurückgebaut und dann dem Mollath kostenpflichtig zugestellt! Für den Einsatz der Lauschteile wird keine Benutzungsgebühr gefordert. Grund: Mollath wurde ja vorher nicht gefragt, ob er mit dem Einsatz dieser Lauschspeicher einverstanden sei.

Wie kam es eigentlich soweit, dass Mollath in die Forensik weggesperrt wurde, sieben Jahre lang? Erwin Pelzig brachte Licht in den Justiz- und Bankendschungel:


Veröffentlicht am 25.06.2013 von michi2005

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 6. März 2013

Lebensmittelkontrolle in China - Und in Deutschland? - Zum Kotzen? - Blog von Kiat Gorina

Mit den letzten Lebensmittelskandalen kam auch IKEA ins Gerede: Pferdefleisch in Fleischbällchen und seit neuestem schlimme Bakterien in der Mandeltorte! Da leidet das Ansehen von IKEA - auch international. Und da gibt es Artikel in Shanghei Daily:

Quelle: ShanghaiDaily.com Chocolate bars, cake not up to standard.

Wer diesen Artikel liest, wird feststellen, dass die chinesischen Redakteure schonungslos die Hersteller und die Importeure nennen. Wieso klappt das nicht in Deutschland? Auch wenn ein Großkonzern krankmachende Nahrungsmittel herstellt und in den Verkehr bringt, dann müssen wir Verbraucher davor gewarnt werden: 

Die Leser von ShanghaiDaily erfahren beispielweise über: 

  • Schokoladenkuchen von IKEA: koliforme Bakterien wurden gefunden
  • Käse von Kraft (USA): Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten
  • Creme von Shiseido (Japan): Cadmium wurde gefunden
  • Schokolade von Nestlé; da wurde Sorbitol gefunden

Und erscheinen solche Meldungen in deutschen und europäischen Zeitungen?

Die chinesischen Behörden machen kurzen Prozess: Entweder werden die Funde zerstört oder zum Hersteller zurückgeschickt!

Weltweit scheint die Nahrungsmittelbranche ethisch und moralisch verkommen zu sein - auch - oder gerade - bei Großkonzernen! Wir Verbraucher gelten in deren Augen offenschtlich nur als wandelnde Müllschlucker! Wann wehren wir uns endlich! 

Wir sind doch die Kunden, wir kaufen diese verdammte Nahrung! Was glaubt ihr, wenn nur einen Tag in Deutschland niemand ein Nestlé-Produkt kauft?! Oder keine Deutschen bei IKEA essen gehen!

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Anti-Tage wirken: ein Anti-Nestlé-Tag, ein Anti-IKEA-Tag usw. Da bleiben die Produkte dieser Hersteller in den Regalen liegen, die Restaurants von IKEA bleiben leer! Was glaubt ihr, wie schnell dieser Spuk mit gesundheitsschädlichen Lebensmitteln vorbei ist!

Ich bin ja bei mongolischen Nomaden aufgewachsen. Da galten - was Lebensmittel anging - sehr strenge Gesetze: Wenn da jemand erwischt wurde, wie er eine Wasserstelle vergiftet, ein solcher Mensch lebte nicht lange! Oder er wurde aus der Sippe ausgeschlossen, was für ihn einen grausamen Tod bedeutete, weil er allein nicht überleben konnte!

Es wird stets von den Herstellern geschrieben, von Firmen. Aber dahinter verstecken sich Menschen, da gibt es hochrangige Manager, die achten auf ihr Ansehen. Die veranstalten auch Parties und gehen zu Parties. Was glaubt ihr, wie dumm und lächerlich sie dastehen, wenn plötzlich viele Flugblätter abgeworfen werden, in denen über krankmachende Nahrungsmittel berichtet wird!

Dann ist doch die Party gelaufen! Und das Ansehen der verantwortlichen Manager ist hin. 

Im folgenden Video erfahrt ihr auch, wieso Pferdefleisch so billig sein kann. Es wurden auch Rückstände von Antibiotika gefunden! Steckt da insgeheim eine Fleischmafia dahinter? Die einen "Verwertungskanal" für Fleisch von kranken Pferden gefunden hat?


Veröffentlicht am 26.02.2013 von euronewsde

Sonntag, 3. März 2013

24-Stunden-Ticker für Aflatoxin-Skandal - Blog von Kiat Gorina

Was passiert eigentlich in Sachen Aflatoxin-Skandal? Die Springer-Presse - hier die WELT - hat den Schuldigen gefunden: Der nasse Sommer soll schuld sein! Ja, richtig gelesen! Das Wetter ist schuld! Nicht die politischen Verantwortlichen! Und das Wetter ist "höhere Gewalt" - dagegen kann kein Politiker etwas ausrichten. 

Quelle: DIE WELT Nasser Sommer soll schuld am Gift im Futter sein: Und die Futtermittelindustrie reagiert erstaunt: Die Futtermittelbranche zeigte sich über die teils hohen Werte beim betroffenen serbischen Mais erstaunt. Das sei "sehr überraschend und so bisher nicht im Mais bekannt", teilte der Deutsche Verband Tiernahrung mit. Dies habe wohl mit außergewöhnlichem Wetter im vergangenen Sommer zu tun. 

Das ist ja toll - Achselzucken - soll das alles gewesen sein?! Und der Schwarze Peter ist das Wetter. Wollen die Verantwortlichen der Futtermittelindustrie uns Verbraucher veralbern? Für wie blöd halten sie uns?! Dabei hat sich diese Futtermittelindustrie zur Eigenkontrolle verpflichtet. Und wer kontrolliert, ob diese Industrie wirklich kontrolliert? Das hört sich doch so an, als ob ein Brandstifter zum Löschen des von ihm angefachten Brandes verpflichtet wird. Welch ein behördlicher Irrsinn?!

Verbraucherministerin Ilse Aigner hat zumindest erkannt, dass diese Eigenkontrollen versagt haben:

Quelle: DW Suche nach den Schuldigen: Verbraucherministerin Ilse Aigner beklagte, im Futtermittelskandal hätten die Eigenkontrollen der Hersteller eindeutig versagt. Die Länder forderte sie auf, die Betriebe deutlich schärfer als bisher zu überwachen. 

Also wird der Schwarze Peter an die Länder weitergereicht! Die sollen schärfer überwachen! Wieso die Länder? Die Gesundheit der Verbraucher muss Bundessache sein. Wieso kommt es immer wieder zu solchen Lebensmittelskandalen? Wegen eines falsch verstandenen Föderalismus! Wegen falscher Zuständigkeiten! Solange letztendlich für die Sicherheit der Nahrungsmittelqualität ein Landrat zuständig ist, solange wird es immer wieder Skandale geben! Nahrungsmittelsicherheit muss Bundessache sein!

Die Lübecker Nachrichten berichten, dass Verbraucherministerin Ilse Aigner die Futtermittelhersteller attackiert! Wirklich, da steht: "attackiert". Mit welchen Waffen greift Aigner die Futtermittelindustrie an?

Quelle: LNONLINE Schimmelpilz-Skandal: Suche nach Schuldigen beginnt: Verbraucherministerin Aigner attackiert Futtermittelhersteller. Und: Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat unterdessen die Futtermittelhersteller scharf angegriffen. „In diesem Fall haben die Eigenkontrollen der Futtermittelhersteller eindeutig versagt“, sagte sie gestern in Berlin. Es habe frühzeitig Hinweise gegeben, doch diese seien offenbar „ignoriert“ worden. Zugleich sprach sich auch Aigner für eine Ausweitung von staatlichen Kontrollen aus, die durch die Wirtschaft finanziert werden. „Wenn die Bundesländer ausreichende Kontrollen nicht leisten können, liegt es auf der Hand, die amtlichen Kontrollen in Zukunft stärker als bisher durch Gebühren zu finanzieren“, sagte sie. 

Was bedeutet das für uns Verbraucher, wenn Kontrollen durch Gebühren "finanziert" werden? Die Futtermittelindustrie wird prüfen und die Kosten auf den bisherigen Preis draufschlagen. Also zahlen wir Verbraucher - wieder einmal - die Zeche doppelt: Erstens sind wir potentielle Opfer von hochgiftigen Schimmelpilzen und zweitens dürfen wir noch dafür bezahlen, dass künftig überprüft wird, ob diese Schimmelpilze wirklich in der Nahrungsmittelkette gelandet sind!

Und wie reagieren die Behörden? Sie verteilen verbale Schlaftabletten für wütende Verbraucher: Da wird erstmal die Zahl der betroffenen Betriebe nach unten korrigiert - nach dem Motto: Soviele Betriebe sind es auch wieder nicht! Und begründet wird das mit "Doppelnennungen"! Doppelnennungen? Ich glaube, mich tritt ein Pferd! 

In jeder Behörde stehen zig PCs, bestückt mit Tabellenkalkulationsprogrammen. Da müsste es doch möglich sein, Doppeleinträge von Anfang an zu verhindern. Die verwendeten Datenbasen müssen ja einen ziemlichen Verhau darstellen. Sie spiegeln das behördliche Chaos der verantwortlichen Behörden wider! Und dann wird behauptet, dass in den meisten Fällen der Grenzwert für Aflatoxine nicht überschritten werde. Und dabei wird nicht erwähnt, dass erst 2010 die EU eben diesen Grenzwert erhöht hatte! 

Quellen
  1. Deutschlandfunk Kontaminierte Milch nicht belastet
  2. Neue Woche - neuer Skandal - Die Aflatoxine kommen! - Blog von Kiat Gorina
Interessanterweise bemerke ich folgende Einlullkampagne bei den Schleswig-Holsteinischen Zeitungen: Ursprünglich sollte die Schlagzeile "Mehr Höfe verfütterten Schimmel-Mais" lauten - abgedruckt wurde die abgemilderte Form "Schimmel-Mais gelangte auf rund 4500 Höfe". Der Artikel ist immer noch unter dem alten Titel gespeichert. So lassen sich - ungewollt - Zensurversuche nachvollziehen!

Quelle: shz.de Schimmel-Mais gelangte auf rund 4500 Höfe: Futtermittelhersteller hätten Vertriebslisten verspätet beim Land eingereicht, erklärte das Ministerium die Zahlen. Als ich diesen Satz las, schüttelte ich den Kopf. Aber da hat wieder einmal der Amtsschimmel gewiehert. Da müssen die Futtermittelhersteller Listen bei den Behörden einreichen. Schwarz auf weiß! Das war schon immer so.

Das erinnert mich an eine wahre Anekdote im Landkreis Ansbach: Da sollte das Gebührensystem für Mülltonnen umgestellt werden. Dazu brauchte das Landratsamt die genauen Daten der Haushalte. Ein moderner Bürgermeister wollte dem Landratsamt eine Datei schicken. Nein, das akteptierte das Landratsamt nicht, sie wollten Listen sehen. Und von den Listen haben dann Heerscharen diese Daten in die Datenbanken des Landratsamtes händisch eingetippt und dabei viele Fehler gemacht. Das große Chaos war vorprogrammiert.

Mit solchem behördlichen Tohuwabohu ist halt kein Blumentopf zu gewinnen. Und noch immer scheinen die Behörden immer noch auf Paperware zu bestehen. Software? Das lässt sich doch nicht in Ordnern ablegen und in abschließbare und feuersichere Schränke einsperren!

Und die WAZ gestaltet die Zahl der betroffenen Höfe in NRW zum Lotteriespiel: In der Schlagzeile sind es mehr als 100, im Artikel mal 110, dann 111. Die Redaktion konnte sich wohl nicht einigen:

Quelle: WAZ Mehr als 100 Höfe in NRW vom Futtermittelskandal betroffen: Die Milch betroffener Betriebe darf nur nach einer Überprüfung ausgeliefert werden, weil sich Aflatoxin B 1 in Milch anders als in Fleisch stark anreichert. (http://www.derwesten.de/region/mehr-als-100-hoefe-in-nrw-vom-futtermittelskandal-betroffen-id7678201.html)

Immerhin schreibt die WAZ, dass sich dieses Aflatoxin in Milch anreichert. Das sollte eigentlich von vornerherein klar sein, hat jedoch die Konsequenz, dass solche Milch immer mehr mit nicht kontaminierter Milch vermischt werden muss. Da steht ja der Milchindustrie einiges bevor!

Und ganz aktuell schreibt die Hannoversche Allgemeine: Noch keine Entwarnung im Futter-Skandal

Quelle: Hannoversche Allgemeine Noch keine Entwarnung im Futter-Skandal: Niedersachsens Behörden geben aber keine Entwarnung im Tierfutter-Skandal.

Wie denn auch! Was haben die Behörden denn bislang gemacht? Wurde der importierte und hochgiftige Aflatoxine enthaltene Mais gesucht und gefunden und als hochgiftiger Sondermüll beseitigt? Darüber wurde nichts gelesen! 

Wurde der Import von hochgiftigem Mais aus Serbien abgestellt? Auch darüber habe ich nichts gelesen!

Diese Maßnahmen hätten doch sofort durchgeführt werden müssen! Aber wahrscheinlich hätte dann ein EU-Kommissär aufgejault, diese Maßnahmen behindern den freien Markt.

Irgendwie sind die Deutschen selber schild, wenn sie jetzt mit hochgiftigen Schimmelpilzen in der Nahrungsmittelkette konfrontiert werden. Schuld deshalb, weil sie solch inkompente Politiker gewählt haben. Im September gibt es ja eine Möglichkeit, diese geballte Ansammung von Inkompetenz abzuwählen!

Und schuld auch deshalb, weil sie es zuließen, dass der in Deutschland angebaute Mais in Biogasanlagen vergast wird um Strom zu gewinnen. Und dass für Futtermittel Mais aus dubiosen Quellen importiert wird!

Selber schuld - sage und schreibe ich da nur. Leute, es wird Zeit, dass ihr aus eurem Dornröschenschlaf endlich aufwacht! 


Veröffentlicht am 03.03.2013 von fuerTiere

Samstag, 2. März 2013

Neue Woche - neuer Skandal - Die Aflatoxine kommen! - Blog von Kiat Gorina

Da schrieb ich am 24. Februar 2013 Agrarskandale im Wochentakt - Wo Bio draufsteht ist kein Bio drin. Und leider behielt ich recht: Nach dem Pferdefleischskandal, dann die Sache mit den angeblichen Bio-Eiern, die keine sind. Und jetzt der Skandal mit Aflatoxinen - mit giftigen Schimmelpilzen in unserer Nahrung!

Was ist los - nicht nur in dieser Republik - sondern auch in dieser gesamten EU?! Sollen wir Verbraucherinnen und Verbraucher systematisch vergiftet werden? Vergiftet? Ja, diese Aflatoxine sind hochgiftig, sie gelten als krebserregend und können das Erbgut schädigen. Das wissen auch die Verantwortlichungen in der EU.

Und diese Eurokraten haben bereits 2010 eine neue Verordnung für Aflatoxine erlassen:

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union VERORDNUNG (EU) Nr. 165/2010 DER KOMMISSION  vom 26. Februar 2010: zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln hinsichtlich Aflatoxinen

Da "musste" der Höchstgehalt von Aflatoxinen in Nahrungsmitteln und Futtermitteln "erhöht" werden. Wieso musste der Grenzwert erhöht werden? Wer wollte diese Grenzwerterhöhung? Da krankt doch vieles in diesem europäischen System!

Und gleich beeilen sich alle Verantwortlichen, über die Presse den Verbrauchern mitzuteilen, es bestehe keine Gefahr für Menschen! Nach den bisherigen Erkenntnissen - wird sofort nachgeschoben.

Wer sind die Verantwortlichen für diese Aflatoxine in der EU? Es sind wieder Eurokraten. Leutchen, die von der Gefahr durch Aflatoxine wissen, also erhöhen wir die Grenzwerte und geben eine neue Verordnung heraus. Und wenn jetzt die gemessenen Werte unter den neuen Grenzwerten bleiben, dann ist die Welt dieser Eurokraten wieder in Ordnung.

Leute, merkt doch endlich, wie wir verarscht werden sollen!

Wikipedia enthält derzeit sogar einen - nur kurzen - Absatz:

Aflatoxine als biologischer Kampfstoff 

Aflatoxine stehen aufgrund ihrer vergleichsweise einfachen Produktionsmethode und der niedrigen letalen Dosis im Verdacht, als Kampfstoff bevorratet zu werden. So wurden beispielsweise im Irak zwischen 1985 und 1991 etwa 2200 Liter Aflatoxin als Kampfstoff hergestellt, mit dem Scud-Raketen bestückt werden sollten.

Quelle: Wikipedia Aflatoxine

Und wo bleiben die Kontrollen? Kontrollen? Behördliche Kontrollen? Gibt es kaum. Die Behörden verlassen sich auf Eigenkontrollen der Futtermittelindustrie! Diese Eigenkontrollen haben offensichtlich versagt, oder sie kamen zu spät. Bereits vor einem halben Jahr war die Gefahr durch hochgiftige Schimmelpilze bekannt. Und was passierte? Wieder einmal nichts. Weder bei der betroffenen Futtermittelindustrie noch bei den Behörden!

Da leistet sich diese Republik einen immer größer werden Verwaltungsapparat, da wird ein noch größerer Administrationshaufen in der EU finanziert. Und immer weniger passiert. Wenn jetzt sogar diese hochgiftigen Schimmelpilze in Milch gefunden werden, dann ist Schluss mit lustig!

Was lernen wir daraus? Die politisch Verantwortlichen haben - wieder einmal - versagt! Sie können nur eines: Sie knicken regelmäßig vor der Industrie ein - hier der Nahrungsmittelindustrie! Brauchen wir solche Politiker? Ich wüsste nicht wozu!


Veröffentlicht am 01.03.2013 von butenunbinnen

Habt ihr es gehört? Die betroffenen Höfe sind angewiesen, diese Milch nicht in die Molkerei zu liefern! Deshalb könne keine giftige Milch in den Handel kommen! Ja, sagt mal, sind die wirklich so blöd?! Was ist, wenn ein Milcherzeuger trotzdem diese Milch in seine Molkerei liefert - trotz Anweisung! Wo bleiben hier wieder einmal die Kontrollen?

Hat es sich bei diesen Schreibtschtätern immer noch nicht herumgesprochen, dass Anweisungen nichts taugen, wenn nicht überprüft wird, ob sie auch befolgt werden.

Und ich frage mich wieder einmal: Was macht eigentlich unsere Verbraucherministerin Ilse Aigner? Wozu brauchen wir Verbraucherinnen und Verbaucher eine solche Verbraucherministerin?

Und noch etwas frage ich mich: Auf deutschen Feldern wird quasi in Monokultur fast nur noch Mais angebaut. Wieso führt dann dann die deutsche Futtermittelindustrie vergifteten Mais aus Serbien ein? Weil der allermeiste in Deutschland angebaute Mais in Biogasanlagen vergast wird. Zu Stromgewinnung! Und weil Mais aus Serbien viel billiger ist! Da gibt es sogar giftige Schimmelpilze gratis!

Das kommt raus, wenn die Politik nicht ihre Hausaufgaben macht! Wenn sie alles dem "freien" Markt überlässt! Die Suppe dürfen - wieder einmal - wir Verbraucher auslöffeln. Bei diesen Schimmelpilzen in der Milch kann das tödlich enden!

Wissen diese Politiker eigentlich, dass sie heftig an den Ästen sägen, auf denen sie derzeit noch sitzen? Wenn wir Verbraucher aussterben - wegen vergifteter Lebensmittel, wer soll dann diese Dampfplauderer von Politikern noch wählen? Und wen wollen sie dann noch regieren?

Montag, 4. Juni 2012

GLOSSE: Provinzposse - Verlust erwirtschaftet - Keiner kennt die Ursache - Blog von Kiat Gorina


In Mittelfranken gibt es einen Verbund von drei Bezirkskliniken, da gibt es auch einen Vorstand - Werner Siemon. Der muss mindestens einmal im Jahr dem Bezirksrat melden, wie es mit den Finanzen steht. "Im Plus!" konnte er mit stolz geschwellter Brust melden.

Kontrolle durch den Bezirksrat

Der Bezirksrat war zufrieden. Und sie verlangten auch von ihrem Vorstand keinerlei Quartalsberichte über die Finanzen - Papier ist ja teuer und der Bezirk muss sparen. Geschweige denn Monatsberichte - wer soll die alle lesen. 
Die Bezirksräte haben ja anderes zu tun - zum Beispiel die Partnerschaften mit Partnerstädten im Ausland pflegen. Da gibt es dann die Gelegenheit zum Reisen - man gönnt sich ja sonst nichts.

Eine Milchmädchenrechnung

Noch im Jahr 2010 "erwirtschafteten" die Bezirkskliniken angeblich einen Überschuss von 350.000 Euro - das ist zwar nicht viel, aber immerhin kein Verlust. Wären die Bezirksräte nicht so oft zu den Partnerstädten gereist, dann hätte ihnen auffallen müssen, dass ihnen eine Milchmädchen vorgelegt wurde:
Da wurden - wahrscheinlich wie immer - Äpfel und Birnen miteinander verrechnet: die Forensik machte einen "Gewinn" von 3,7 Millionen Euro und die anderen Bereiche schon damals einen Verlust von 3,35 Millionen Euro. 
Nun wird jedoch die Forensik aus ganz anderen Geldtöpfen finanziert als die übrigen Bereiche - aber das interessierte keinen der Bezirksräte. Hauptsache, ein Plus.

Die Hiobsbotschaft

Ja, und im Herbst 2011 tauchte Vorstand Siemon mit rotem Kopf in der Runde der Bezirksräte auf und kündigte kleinlaut die Hiobsbotschaft an: Für das Jahr 2011 wird sich ein Verlust von drei Millionen Euronen ergeben.
Die Bezirksräte zuckten zusammen, ungläubig riefen sie: Was? Kein Gewinn? Wirklich Verlust?! - Ja wirklich ein Verlust.
Im April 2012 wurde vom Vorstand Siemon gemeldet: Es sind nicht drei Millionen, sondern gar vier Millionen Euronen Verlust "erwirtschaftet" worden. Das war zu viel! Vor allem der Präsident des Bezirktages schrie am lautesten - vermutlich deshalb, weil er als Präsident für diese ganze Kacke verantwortlich war und ist. 

Das Bauernopfer

Ein Bauernopfer muss her: Also was tun? Natürlich der Vorstand! Der wird freigestellt! Und jetzt auf einmal müssen dem Bezirkstag Monatsberichte vorgelegt werden. Und ein Wirtschaftsprüfer muss her!

Der Wirtschaftsprüfer

Der machte sich gleich an die Arbeit und stellte unter anderem fest, dass der Verlust auf acht Millionen Euronen "gesteigert" wurde und dass vom zuständigen Finanzressort Einnahmen mehrfach verbucht wurden. Wollte da jemand die Bilanz schönen? Oder sind die zuständigen Sachbearbeiter wirklich so blöd?!

Die Moral aus der Geschichte

Und was lehrt uns diese Provinzposse? Je größer eine Verwaltung ist, umso mehr Blödsinn wird angestellt. Ein besonders krasses Beispiel ist ja die Verwaltung von Arbeitslosen, die zu einer unüberschaubaren Monsterbehörde angewachsen ist.
Hochgeladen von KiatGorina1 am 11.07.2011
Hochgeladen von KiatGorina1 am 19.04.2011


besucherzähler

Sonntag, 5. Februar 2012

Euro-Krise: Soll das Volk über den Euro abstimmen? - Blog von Kiat Gorina

Da hat die WELT ONLINE ein Interview mit Ferdinand Kirchhof geführt - einem Vizepräsidenten am Bundesverfassungsgericht. Auch wenn ein Kommentator meint, das sei nur eine Show - ich persönlich sehe das anders. In diesem Interview macht Kirchhof einige wichtige Aussagen.
Ob da der Verfassungsschutz aufschreiben muss, wer sich dieses Video anschaut? Macht sich jeder, der dieses Video sich anschaut, gleich verdächtig? Werden dann gleich Maßnahmen wie Handyüberwachung eingeleitet? Möglich ist in diesem Überwachungsstaat alles!
WEITER ...

Samstag, 6. August 2011

Volksverdummung in Fukushima und global! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da schrieb ich einen Artikel über die Atomruinen in Fukushima - da wurden Strahlungswerte von zehn Sievert pro Stunde gemessen! Ja, und heute las ich in den Nürnberger Nachrichten eine kleine Meldung, die von dpa übernimmen wurde:

Ich zitiere: "Die Strahlung rund um die japanische Atomruine Fukushima ist wohl weit höher als die am Montag veröffentlichten zehn Sievert. Anlagenbetreiber Tepco gab zu, die Skala des benutzten Messgerätes habe nicht ausgereicht."