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Montag, 3. März 2014

GLOSSE: Soviel Demokratie muss sein - auch in Sauernheim!

Da gibt es im romantischen Mittelfranken ein Dörfchen, da gibt es auch ein Gasthaus. Ab und und an kommen Fremde ins Dorf und fragen Einheimische: "Gibt es außer dem Wirtshaus hier noch ein anderes Wirtshaus. Es soll der Grüne Baum heißen. Und in Bechhofen sein ..." 

Der Fremde erntet Kopfschütteln. Wenn er Glück hat, wird zwischen den Zähnen geknurrt: "Grünen Baum gibt es nicht! Bechhofen auch nicht, nur Bechofen - da schau her!" und zeigt auf das Ortsendeschild. Der Fremde ist verdutzt. Die meisten fahren trotzdem weiter und kommen doch zum Grünen Baum. 

Und sie wundern sich: Wieso ist das Ortsendeschild falsch geschrieben? Ja, das ist eine besondere Finte der Dörfler - sie wollen verhindern, dass jemand zum Grünen Baum fährt und gar dort vespert und nicht in ihrem Dorf! 

Derzeit wird gewählt - am 16. März 2014. Unter anderem  der Bürgermeister von Windsbach und der Stadtrat. Überall wurden Plakate aufgehängt. Der Führer der CSU-Wehrsportgruppe ruft seine Jungmannen zusammen und hält eine Rede: 

"Männer! Wir müssen etwas unternehmen! Die Fremdplakate nehmen überhand! Da sagen wir den Fremdplakaten den Kampf an!" 

Seine Männer nicken - voll des Bieres. Verstanden haben die wenigsten. Einer getraut sich zu fragen: "Chef! Was ist ein Fremdplakat? Wir kennen doch alle auf den Plakaten! Das sind doch keine Fremde!" 

Der Chef: "Junge! Du musst noch viel lernen! Ein Fremdplakat ist jedes Plakat, wo nicht CSU draufstehen tut!" Und er ergänzt: "CSU, das kannst du doch lesen? Wenn du also ein Plakat findest, wo nicht CSU draufstehen tut, das ist dann ein Fremdplakat! Das musst du bekämpfen - bis zur Vernichtung!" 


Endlich hat der Jungmanne verstanden und zieht mit seinen Kameraden los. Sie kommen zum ersten Plakat: Matthias Seitz von der SPD. Sie lesen gemeinsam das Plakat! Sie finden nicht die drei Buchstaben CSU. Alles klar: Das ist ein Fremdplakat. Ab in die Büsche damit! Dann stiefeln sie weiter: 


Sie kommen zu einem Plakat, da finden sie "CSU" - alle sind sich einig: Das ist kein Fremdplakat! Das darf hängen bleiben! Einer wundert sich: "Leute, wieso ist da kein Foto drauf?" Ein anderer antwortet: "Weil unser Kamerad nicht so gut ausschaut!" Noch ein anderer: "Meine blöde Schwester meint, er schaut aus wie ein Nerd! Aber das ist eine Zicke!" Und ein besonders junger Jungmanne - noch im Stimmbruch - kräht, er hat seine Bübchenschaft noch nicht verloren: "Wenn wir regieren, dann müssen die Weiber unten liegen und das Maul halten!" 


Der Trupp hält an, liest das Plakat und findet kein CSU. Einer fragt zögernd: "Auch zerstören? Die schaut doch gut aus!" Die anderen: "Der Chef hat gesagt, Fremdplakate bekämpfen, also zerstören!" Das Plakat wird vom Laternenmast heruntergezerrt und im Gras totgetreten. Voller Stolz kehren die Jungmannen zu ihrem Chef zurück und machen Vollzugsmeldung: "Melden gehorsamst: Fremdplakate erfolgreich zerstört!" 


Der Chef zieht mit zwei Jungmannen zur Kontrolle los. Er runzelt die Stirn: "Also Jungs! Für den Anfang war das schon ganz gut! Aber ihr müsst dafür sorgen, dass auch die Schriften nicht mehr zu lesen sind!" Einer brummt - oder stammelt eher: "Ich kann doch nicht lesen ..." Der Chef zeigt seinem Volk, wie er die Plakate umdreht, so dass nur die Rückseite zu sehen ist. "Verstanden? So müsst ihr das machen!" 

Zufrieden kehren sie zum Wehrsportheim zurück. Ihr Chef gibt eine Kiste Bier aus! Der fallen wieder ein paar graue Zellen zum Opfer! 


Veröffentlicht am 30.10.2012 von experimentaliana

Übernommen von OverBlog

Montag, 26. August 2013

GLOSSE: Seehofer zieht andere Saiten auf - Bayernverbot für "ausländische" Journalisten

Da gibt es - oder muss es heißen gab es - die Verwandten-Affäre! Und in Bayern gibt es auch einen ORH - den Obersten Bayerischen Rechnungshof. Auf den sind viele Abgeordnete - nicht nur von der CSU - schlecht zu sprechen. Grund: Die ORH-Beamten haben doch wirklich nichts anderes zu tun, als diese Verwandten-Affäre minutiös aufzuarbeiten. 

Quelle: Bayerischer Oberster Rechnungshof Prüfungsmitteilung

Die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatte ja angekündigt, diesen Prüfbericht auf den Webseiten des Landtags zu veröffentlichen. Was auch geschah. Und da gibt es doch wirklich Journalisten aus dem hohen Norden, die treiben sich jetzt recherchierend in Bayern herum - nicht um Urlaub zu machen, sondern um Fragen zu stellen. Beispielsweise an Barabara Stamm - zum Prüfbericht, zur Verwandten-Affäre!

Aber Frau Stamm wollte keine Fragen beantworten - nicht vor der Wahl! Das ist so üblich in Bayern. Wisst ihr Nordlichter das nicht? Da gibt es doch eine heimliche Abmachung zwischen CSU und SPD: Gell, vor der Wahl äußern wir uns über diese Verwandten-Affäre nicht mehr! Da verlieren wir kein Wörtchen! Auch der Gegenkandidat - der Christian Ude verliert kein Wörtchen darüber. Aber er hält Wort,  sogar auf seinen Plakaten.

Und da kommen diese Nordlichter daher und belästigen die arme Frau Stamm. Ja, wissen die denn nicht, was Anstand ist? Kurz vor der Wahl? Also, wenn diese Nordlichter nicht wissen, was sich gehört, dann müssen sie das Bayernland verlassen. Dann erhalten sie keine Arbeitsgenehmigung in Bayern. Da ist der Ministerpräsident knallhart! Anstand ist Anstand!

Quelle: Süddeutsche.de "Die müssen raus aus Bayern": Der Ministerpräsident sieht die "Anstandsregeln" verletzt: Weil ein Reporterteam der ARD hartnäckig versucht, ein Interview mit Landtagspräsidentin Stamm zu bekommen, regt sich Horst Seehofer in Würzburg fürchterlich auf. Es fallen harsche Worte.

Es fehlt nicht viel, dann werden diese aufmüpfigen Journalisten in bayerische Abschiebehaft gesteckt - speziell betreut von der bayerischen Sozialministerin Christine H. Aber eins ist sicher: Modellautos dürfen sie da nicht bauen!

Der Horst S. ist stinksauer, er lässt sich doch nicht den Wahlsieg von diesen Nordlichtern versauen! Und da treiben sich ja noch andere nichtbayerische Schreiberlinge herum - wie vom ZDF - die Redaktion von Frontal! Auch die haben sich daneben benommen.

Und dann gibt es noch die Österreicher. Ja, das österreichische Fernsehen. Haben die denn nicht anderes zu tun, als über Bayern zu berichten? Und was geht den Österreichern an, wenn sich ein Landtagsabgeordneter einen Traum erfüllt: Er möchte auch mal eine sündteuere Leica-Kamera in den Händen halten:

Quelle: news@ORF.at Eine Leica auf Staatskosten: Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Bayern holt die Affäre um von Landtagsabgeordneten angestellte Familienangehörige die Großparteien CSU und SPD ein. Ein Bericht des Bayrischen Obersten Rechnungshofes (ORH) übte vor wenigen Tagen scharfe Kritik und warf der Politik schwere Versäumnisse vor.

Und das Schlimme ist, das diese Österreicher einen ganz giftigen Link veröffentlichen - den auf den besagten ORH-Prüfbericht! Also, das beschädigt das nachbarschaftliche Verhältnis sehr! 

Also da muss Horst S. als Ministerpräsident einschreiten: Es muss eine EU-Bestimmung her, die regelt, dass Journalisten aus einem andern Land über Bayern nur dann berichten dürfen, wenn seine Majestät Horst S. geruhen es zu gestatten!

Das war schon früher beim Bayerischen König so! Wehe, da hat sich ein ausländischer Staat erlaubt, Schlechtes über Bayern zu schreiben! Da kamen sofort die Gebirgsjäger! Nur die Protokolle der höfischen Berichterstattung durften gnädigerweise den ausländischen Völkern zum Lesen gereicht werden! Sogar die bayerischen Hofnarren halten sich an diese bayerischen Anstandsregeln:


Hochgeladen am 31.03.2011 von Hans Kayser

Manchmal passiert auch diesen Narren ein kleiner Betriebsunfall: Da gratulieren sie dem Schüttelschorsch zum 60-ten. Und dann muss der Beglückwünschte zurücktreten - wegen der Verwandten-Affäre. Aber das muss unter uns Bayern bleiben. Das geht die Saupreußen und Ausländer nichts an:


Veröffentlicht am 30.04.2013 von ReportMainz

Es muss ja keiner erfahren, wie aus einem Shooting Star ein ausgewachsener Rohrkrepierer wurde!

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 6. August 2013

Tageshoroskop und Vorausschau für 07.08.2013 - Piraten - Wahlplakate - Mollath frei

Heute, am 07.08.2013 steht der zunehmende Mond im Löwen. 

Mond im Löwen, da sind wir besonders selbstbewusst und sehr kreativ! Mit unserer Begeisterung reißen wir andere Menschen mit. Dem Löwen sind folgende Körperteile zugeordnet: Herz, Rücken und Wirbelsäule. Beim Tarot-System des Golden Dawn ist dem Löwen die Trumpfkarte Nr. VIII zugeordnet. Dieser Trumpf symbolisiert auch die Kraft schlechthin und teilt uns mit, dass wir Hindernisse überwinden werden. Glücksorte: öffentliche Plätze, Kirchen, Versammlungen. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit "ernten" werden.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel. 

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der Herrscher über den Reichtum - für mich ein sehr gutes Zeichen.  

Der heutige Tag ist günstig für
  • Arbeiten mit Erde
  • den Kauf von Kleidung
Der heutige Tag ist weniger günstig für
  • lange Reisen in Richtung Norden
Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 06.08.2013 von Piratenpartei


Veröffentlicht am 06.08.2013 von Deutsche Welle

Sonntag, 7. Juli 2013

Justizministerin Dr. Beate Merk - Rücktrittsreif?

Der Freistaat Bayern hat auch seit vielen Jahren eine Justizministerin: Frau Dr. Beate Merk. Und es gehen die Gerüchte um, dass sie gerne Maulkörbe verteilt. In einem Fall ist das nachweisbar: In Bayern wird ja am 15. September 2013 gewählt. Da können sich die Bayern einen neuen Ministerpräsidenten aussuchen - für den Fall, dass sie mit dem alten nicht mehr einverstanden sein sollten.

Ja, es gibt wirklich einen Gegenkandidaten - den Christian Ude - derzeit seit vielen Jahren Oberbürgermeister von München. Und dieser Ude ist ganz schön frech - meint die Merk. Hat doch der Ude den Rücktritt der Justizministerin gefordert. Damit steht der Ude nicht allein - immer mehr Bayern kommen zur Meinung: die Merk soll zurücktreten.

Das ficht jedoch Frau Justizministerin nicht an. Sie hat ja vor dem Untersuchungsausschuss in Sachen Mollath erklärt, was sie ist? 


DIE POLITISCHE SPITZE!

Quelle: Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!: Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachberarbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist: "Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses." 

Und da wagt es dieser Oberbürgermeister Ude, sie, die Justizministerin und die politische Spitze zum Rücktritt aufzufordern!

Quelle: Mittelbayerische „Fall Mollath ist unfassbar“: Muss Sie zurücktreten? Ich glaube, dass Sie mit einem Rücktritt am besten weiterer Kritik entgeht. Nach meinem Eindruck schwillt die Empörung über den Fall Mollath in der bayerischen Bevölkerung immer stärker an. Beate Merk, die ich durchaus auf anderen Themenfeldern sehr schätze, tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich an ihr Amt krallt. Ihr Rücktritt wäre eine Geste, um die Krise schneller zu beenden. Eine Krise, die in erster Linie eine Vertrauenskrise ist. 

Und wie reagierte Frau Ministerin? Mit einem Maulkorb!

Quelle: SÜDWEST PRESSE Fall Mollath: Ude fordert Merk zum Rücktritt auf: Die Justizministerin reagiert scharf. „Mit Verlaub: Der Herr Oberbürgermeister soll nicht nur Wort halten, sondern Mund halten - wenigstens aus Respekt vor unserem Rechtsstaat.“ Damit bezog sie sich auf Udes Wahlplakate mit dem Slogan „Wort halten“.


Ganz klar - Frau Ministerin erteit dem Ude einen Maulkorb - "aus Respekt vor dem Rechtsstaat"? Was Frau Ministerin wohl damit gemeint haben will?

Dies ist jetzt schon der zweite Maulkorb, den Christian Ude bekommt - einen erteilte ihm der Ministerpräsident persönlich. Wegen der "Verwandtenaffäre" - da forderte Ude die Minister und Staatssekretäre zum Rücktritt auf. Grund: Sie hatten Familienmitglieder in den Wahlbüros beschäftigt und sie von der Landtagskasse bezahlen lassen!

Und wie reagierte der Ministerpräsident? Scharf, sehr scharf!

Quelle: Das Gepoltere eines dünnhäutigen Ministerpräsidenten: Der Bayerische Rundfunk berichtet: Rücktrittsforderungen von SPD-Spitzenkandidat Christian Ude an fünf Kabinettsmitglieder wies Seehofer zurück: "Ich weiß gar nicht, was der sich da einmischt", sagte Seehofer. "Er ist weder Parteivorsitzender noch Fraktionsvorsitzender, noch braucht ihn irgendjemand zur Lösung des Problems."

Menschenskinder! Das ist ja ein Selbstverständnis von Politik: Bei der "Verwandten-Affäre" dürfen sich demnach nur Parteivorsitzender und Fraktionsvorsitzender "einmischen" - das dumme Wählvolk hat sich nicht einzumischen! Auch nicht der Ude! Den braucht sowieso niemand - sagt der Ministerpräsident! Und der muss es ja wissen!

Sind solche Politiker noch wählbar? Niemals! Sie haben sich selbst disqualifiziert!


Veröffentlicht am 30.11.2012 von Direktkandidat

Quellen: 

  • Süddeutsche.de Ist das echt, @BayernSPD?: Ein vertrauenswürdig aussehender Mann hält zwischen seinen Händen vier Buchstaben, die zusammen den Schriftzug "Wort" ergeben. Na? Keine Ahnung? Gut, Sie haben recht, das ist schwer. Deswegen ist es auch sehr freundlich, dass die Bayern-SPD, die sich stets als Anwalt aller Benachteiligten versteht, die Antwort sicherheitshalber gleich mitliefert: "Ein Ministerpräsident, der Wort hält", steht über dem Bild, auf dem Christian Ude das Wort "Wort" hält. 
  • GMX.de Ude-Plakat: Ein Wort wird zum Renner: Damit haben sicherlich weder Christian Ude noch die dafür verantwortliche Werbeagentur gerechnet: Das Plakat, das eine Salzburger PR-Firma für den anstehenden Wahlkampf des Spitzenkandidaten der SPD für die Landtagswahl in Bayern entworfen hat, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zum Renner im Internet und in den sozialen Netzwerken.

Sonntag, 16. Dezember 2012

S21: Der Anfang vom Ende - Blog von Kiat Gorina


Bereits am 14. Oktober 2011 schrieb ich über das Monsterprojekt S21 und die Industrie- und Handelskammer in Ulm unter anderem: 

In Ulm gibt es eine Industrie- und Handelskammer (IHK). Und die Ulmer IHK - allen voran deren Präsident Dr. Peter Kulitz - plädierten, wo  immer es möglich war, für das Monsterprojekt S21 - also für den geplanten unterirdishen Maulwurfsbahnhof.

Jetzt nicht mehr! Was ist passiert? Wurde die Ulmer IHK vernünftig? Nein, das nicht! Aber das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat der Werbung für S21 durch die IHK Einhalt geboten! Wie es dazu kam? Tja, da haben neun Unternehmer gegen die IHK Ulm geklagt. Als Unternehmer müssen sie ja zwangsweise Mitglied bei der IHK sein, aber sie wollten auf keinen Fall zwangsweise diese Werbung für S21 unterstützen. Also klagten sie. Und bekamen Recht!

Die Ulmer IHK hat es ja ziemlich übertrieben: Da hängten sie ein 100 Quadratmeter großes Plakat mit "JA zu S21" an ihre Mauern - jetzt müssen sie es abhängen - wie peinlich! Oder es wird ein Ordnungsgeld von 10.000 Euronen fällig! Und da die IHK Ulm von den Zwangsmitgliedsgeldern "lebt", reagieren die Zwangsmitglieder bestimmt sauer, wenn da so viele Euronen zum Fenster rausgeworfen werden!

Quelle: IHK Ulm - Ein Bollwerk für S21 weniger!

Und vor zwei Tagen meldete der Südkurier: "Ulmer IHK hängt Stuttgart-21-Plakat ab"

Quelle: Südkurier Ulmer IHK hängt Stuttgart-21-Plakat ab.

Für mich bedeutet das den symbolischen Anfang vom Ende des Megaprojektes S21. So meldete beispielsweise das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 in einer Pressemitteilung, dass die Bahnmanager persönlich haften im Falle einer Missachtung eines hohen Schadensrisikos.

Quelle: Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21

Und der Südkurier meldete: "Bahn geht auf Distanz zum Projekt."

Quelle: Südkurier Bahn geht auf Distanz zum Projekt

Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer habe im Verkehrsausschuss Zweifel geäußert, ob die Bahn aus heutiger Sicht unter Berücksichtigung der neuen Fakten Stuttgart 21 auf den Weg gebracht hätte, sagte SPD-Fraktionsvize Florian Pronold in Stuttgart.

Jetzt sind die Kanzlerin und ihr Verkehrsminister Ramsauer gefragt! Die Deutsche Bahn gehört ja immer noch dem Bund! Also muss die Kanzlerin endlich die Bahnmanager Grube und Kefer zurückpfeifen und sie dazu verdonnern, darüber nachzudenken, wie die beiden die bereits angerichteten Schäden wieder beseitigen können!

Bahnmanager Kefer versucht immer noch zu tricksen: So redet er von einer Kostenüberschreitung von über eine Milliarde Euronen. Aber das betrifft nur die Kosten, die auf die Deutsche Bahn zukommen. Da jedoch auch Bund und Land und Stadt ihren Beitrag für S21 leisten sollem, müssen deren Mehrkosten auch berücksichtigt werden: insgesamt 2,3 Milliarden. Und dabei wird es nicht bleiben!

Quelle: Stuttgarter Nachrichten Bahn-Manager Kefer und die halbe Wahrheit

Alle Beteiligten versprachen noch vor einem Jahr, dass S21 gestoppt wird, wenn die Kosten überschritten werden. Will von dieser Zusage niemand mehr etwas wissen? Oder leiden alle beteiligten Verantwortliche an Gedächtnisschwund?

Dabei gab Kefer zu, dass die Kosten der Bahn davonlaufen. Und "Die Wirtschaftlichkeit von S 21 geht massiv in die Knie." Wer unter solchen Bedingungen immer noch an diesem Monsterprojekt S21 festhält, handelt extrem verantwortungslos!


Veröffentlicht von Bonatz21 am 03.12.2012


Veröffentlicht von Bonatz21 am 03.12.2012


Veröffentlicht von Bonatz21 am 16.10.2012

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Freitag, 3. August 2012

NDR Extra 3 und das Fahndungsplakat - Blog von Kiat Gorina


Heike hatte mir ja einen Link auf eine Sendung von NDR Extra3 über eine Satire geschickt - über Verfassungsfeinde. Das hat mich inspiriert, etwas drum rum zu schreiben und für eine Glosse zu verwenden: GLOSSE: Wer sind unsere Verfassungsfeinde? 


Ja, und dann erfuhr ich von Heike, dass extra3 auch einen eigenen Blog hat. Da stehen dann ergänzende Informationen drin - in diesem Fall auch ein Plakat, da sind Verfassungsfeinde zu sehen! 


Wer also seine lieben Mitbürdergerinnen und Mitbürger über potentielle Verfassungsfeinde informieren möchte, mag in diesen Blog schauen. Und dieses Plakat ist wie die einstigen Fahndungsplakate zur Verfolgung der RAF aufgemacht:
Quelle: NDR extra3 Blog Verfassungsfeind Nr.1


Ob sich dieser Blog auch eignet für den politischen Unterricht an deutschen Schulen?


Hochgeladen von DieBananenrepublik am 06.08.2010

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