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Montag, 11. November 2013

GLOSSE: Die Halbwertszeiten von Wahlversprechen werden immer kürzer - Beispiel PKW-Maut!

Erinnern wir uns noch an das letzte Kanzlerduell? Da sagte die Kanzlerin: "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben!" Ganz deutlich hat sie das gesagt! Ab der Position 2:30 im Video:


Veröffentlicht am 01.09.2013 von KTVvids

Im Juli noch zählte das Handelsblatt in nur 99 Sekunden Argumente gegen eine solche PKW-Maut auf:


Veröffentlicht am 10.07.2013 von handelsblatt

Der arme Regierungssprecher Seibert - muss er doch jetzt die Äußerungen seiner Chefin uminterpretieren! Ach, wäre er beim ZDF geblieben. Aber er bekommt Hilfe aus Bayern - von der quer-Redaktion: 


Veröffentlicht am 07.11.2013 von quer

Schon am 12. August schrieb ich eine Glosse und hatte wieder einmal Recht, was Seehofer & Co. eigentlich erreichen wollten: 

Quelle: GLOSSE: Wie die CSU die PKW-Maut einführen will: Und die bierdumpfen Stammwähler der CSU an den Stammtischen nicken: "Den Ausländern haben wir es gezeigt, jetzt müssen sie Maut bezahlen! Das ist es uns wert, dass wir auch zahlen ... Prost!"

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 28. September 2013

Die Angst der Etablierten vor der LINKS-Partei

Die Angst geht um in Deutschland! Die LINKEN haben den Etablierten das Fürchten gelehrt! Die LINKEN sind die drittstärkste Kraft im Bundestag geworden! Sie ließen die GRÜNEN hinter sich! Und die Gelben sind rausgeflogen! Das Kalkül der Kanzlerin ist nicht aufgegangen: Sie hat zwar ein sehr gutes Ergebnis für die Schwarzen erreicht - aber das eigentliche Ziel - die absolute Mehrheit - klar verfehlt!

Jetzt muss die LINKE im Bundestag totgeredet werden! Schauen wir uns die künftige Sitzverteilung im Bundestag an: Die Schwarzen kommen auf 311 Sitze von 630 Sitzen - klarer Fall: absolute Mehrheit deutlich verfehlt. Was lernen wir daraus? Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler wollte und will keine absolute Mehrheit der Schwarzen. Trotz aller Wahlhilfe durch den Springer Verlag. Trotz der Gratis-Ausgabe der BILD am Samstag vor der Wahl. 40 Millionen Exemplare wurden an die Haushalte verteilt!

Viele Haushalte waren empört! Sie wollen keine BILD im Kasten - geschweige denn im Haus! Und wer bezahlt die Werbeaktion für die Schwarzen? Wie es ausschaut wir - die Steuerzahler. Aber das muss noch im Detail nachgeprüft werden ...

Die Kanzlerin kann einem leid tun - wie hat sie gegen die Opposition geschimpft? Was wurden da für olle Kamellen aus der angeblichen Vergangenheit ans Licht der Öffentlickeit gefördert? Trittin wurde gar implizit der Pädophilie verdächtigt! Ein ziemlich schmutziger Wahlkampf, den die Kanzlerin an der Tag legte! Und wie überheblich sprang sie mit Peer Steinbrück um!

Das rächt sich jetzt. Die Kanzlerin hat mehrere Möglichkeiten:

  • sie versucht es mit einer Minderheitenregierung
  • sie koaliert mit der SPD
  • sie koaliert mit den Grünen
  • sie lässt es auf Neuwahlen ankommen

Aber da gibt es den Horst Seehofer - der kann und will partout nicht mit den Grünen zusammen regieren! Also bleiben dann nur noch die SPD und als ultima ratio wieder eine große Koalition. Den allermeisten SPD-Mitgliedern fährt der Schrecken in die Glieder: Die letzte große Koalition ist der SPD nicht bekommen, sie musste Federn lassen, sprich sie musste einen immensen Mitgliederschwund verkraften!

Noch so einen Aderlass, dann gibt es die SPD nicht mehr, vielleicht noch als kleine Partei, die um die Fünf-Prozent-Hürde zittern muss! Peer Steinbrück wollte sich eine nochmalige große Koalition nicht antun - er weiß ja aus eigener Erfahrung, was da gelaufen ist.

Aber es gibt den Sigmar Gabriel, der lässt sich verführen. Mit dem Amt des Vizekanzlers! Meint er. Aber die Basis?! Die mag nicht! Also muss schnell eine Meinungsumfrage aus dem Hut gezaubert werden. Das macht natürlich wieder der Springer Verlag! Aber nicht die BILD, sondern die angeblich seriösere Welt:

Quelle: DIE WELT Jeder zweite Deutsche will die große Koalition

Das ist doch eine Meinungs bildende Überschrift! Jeder zweite für die große Koalition! Aber das bedeutet auch: Jeder zweite ist gegen die große Koalition! Was ist also dieser Artikel mit seiner angeblichen Umfrage wert? Nicht das Papier, auf dem dieser Artikel gedruckt ist! Aber so arbeitet die Springer Presse: Manipulation über Manipulation! 

Dabei werden immer mehr Stimmen laut, die von Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl sprechen. Die Fakten nennen! Selbst die ausländische Presse zeigt mit dem Finger auf Deutschland und seine Bundestagswahl! Wer auch immer künftig als Außenminister fremde Länder besucht, wird er nicht ein Schmunzeln - wenn nicht gar ein Grinsen - ernten? Ach, da kommt Deutschland. Auch Deutschland hat Wahlen gefälscht! Da kann die Kanzlerin ruhig ihren mahnenden Finger in der Tasche oder sonstwo stecken lassen. Deutschland ist in Sachen Wahlen auch nicht besser als andere Länder!

Und da bleibt die Angst der Etablierten: Eine Rot-Rot-Grün-Regierung kommt auf 319 Sitze, das ist eine passable Mehrheit von acht Sitzen. Damit lässt sich gut regieren. Und die Machtverhältnisse im Bundesrat passen auch! Und der allergrößte Vorteil ist, dass dann die derzeitige Kanzlerin auf den harten Oppositionsbänken Platz nehmen kann. Sie kann sich auch ganz aus der deutschen Politik zurückziehen - was für Deutschland das Allerbeste wäre!

Aber so weit ist die Kanzlerin noch nicht, wie eine Sendung direkt aus ihrer Datscha beweist:


Veröffentlicht am 26.09.2013 von ARD

Und von Juliane erhielt ich einen Link auf eine Artikelsammlung über Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl. Meine bescheidene Meinung ist die: Erst sollte den Beschwerden und Reklamationen nachgegangen werden. Es geht hier um die Glaubwürdigkeit der Demokratie! Und ist erst die Glaubwürdigkeit im Arsch, dann braucht ihr gar keine Wahlen mehr veranstalten! Dann nimmt euch Etablierten keiner mehr Ernst!

Quelle: BEI ABRISS AUFSTAND Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl?: In Hamburg sind angeblich über 100.000 von den versendeten Briefwahlunterlagen nicht wieder aufgetaucht. Anderswo war die Summe der abgegebenen Stimmen höher als die Zahl der Wahlberechtigten.

Wurde aus Deutschland etwa eine Bananenrepublik?

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 18. September 2013

Schmutziger Wahlkampf: Die schmutzige Demontage der Opposition

Endspurt im Wahlkampf um die fetttriefenden Tröge im Bundestag: Die Kanzlerin brachte diesmal das Kunststückchen fertig, mit Wahlplakaten ohne konkrete Aussagen in die Arena zu steigen. Wieso sich auch festlegen? Die Kanzlerin macht sowieso alles anders, anders als sie angekündigt hat. 


Hochgeladen am 31.05.2008 von zondersuppen

Habt ihr es gehört?
Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt!

Also legt sie sich gar nicht fest, macht keine Aussagen! Sondern nur hohle Phrasen wie:

  • Deutschland geht es gut: Welches Deutschland meint sie? Doch wohl nicht das Heer der Deutschen, die im Niedrig- und Billiglohnsektor arbeiten müssen? Oder die acht Millionen Arbeits- und Erwerbslosen?
  • Der Aufschwung ist bei den Menschen angekommen: Welchen Aufschwung meint sie? Den Aufschwung beim Turnen? Oder einen wirtschaftlichen Aufschwung, der in weiter Ferne liegt?
  • Die beste Regierung seit der Wiedervereinigung: Genau, weil diese Regierung viel versprochen, aber nichts gehalten hat. Oder gar nicht begonnen hat! Deshalb konnte dies Regierung auch keine Fehler machen! Ist klar!
  • Alternativlos: Klar, zu so einer Regierung gibt es keine Alternativen. So eine Regierung kann nicht mehr unterboten werden!

Aber es gibt noch immer Unverbesserliche, die wollen von ihren Kandidaten konkrete Aussagen hören, damit können die Schwarzen nicht dienen. Höchstens mit Zusagen wie "PKW-Maut für Ausländer" - ein Unding wie jeder weiß. Aber damit lässt doch schön der Hass auf Ausländer schüren ...

Also, was machen die Schwarzgelben? Sie versuchen die Opposition madig zu machen. Nicht etwa mit Gegenaussagen. Oder deren Argumente zu widerlegen? Das ist viel zu aufwändig, da muss ja gedacht werden und das ist so anstregend - für Schwarzgelbe.

Einfacher ist es doch, in der Vergangenheit  der Politiker der Opposition zu stöbern. Beispielsweise nach Sex-Praktiken. Am besten ziemlich abartige oder verbotene! Und sie wurden fündig! Angeblich:

Sie fanden ein Wahlprogramm der Grünen Liste aus dem Jahr 1981, da wurde gefordert, dass Sex zwischen Erwachsenen und Kindern unter bestimmten Bedingungen straffrei sein sollte. Und presserechtlich verantwortlich für dieses Programm war Trittin. Jetzt wird eine Diffamierungskampagne in Gang gesetzt: Der Trittin sei Pädophiler! Er treibe es mit Kindern! Dann die Steigerung: Alle Grünen trieben es mit Kindern!

Und schon bekommt Grün ein derbes negatives Image! Und keiner fragt, was Trittin vorzuwerfen ist? Wieso soll er zurücktreten? Hat er je verbotenen Sex mit Kindern gehabt? Darum geht es nicht, sondern nur darum, um einen Politiker mundtot zu machen. Und vor allem von den konkreten Forderungen der Grünen abzulenken!

Und etwas Ähnliches passiert dem Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück. Da wird ein Foto von ihm hochgespielt: Steinbrück zeigt den Stinkefinger! Da spielt keine Rolle, in welchem Zusammenhang Steinbrück zu dieser Geste griff. War es im Zusammenhang mit einer politischen Frage? Nein, aber das ist egal! Jetzt haben sie ihn, den Steinbrück, der es im Duell wagte, seine Majestät - Angela die Große - mit konkreten Aussagen zu belästigen. 

Ich frage mich allerdings, wieso schlägt die Opposition nicht mit gleicher Münze zurück? Ein Steinbrück, der in einem Interview ohne Worte den Stinkefinger zeigt, ist mir tausendmal lieber als ein Kanzleramtsminister Pofalla, der seinem Parteifreund Bosbach androht, "ihm in die Fresse zu hauen" und der "auf das Grundgesetz scheißt!"

So ein Undemokrat ist für diese Kanzlerin tätig!

Und wenn schon die Schwarzgelben in der Vergangenheit stöbern, wieso stöbert niemand in der Vergangenheit der Kanzlerin? War sie nun FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda oder nicht? War sie nun zum Russisch Lernen nach Moskau geschickt worden oder nicht? Oder sind das Tabufragen?


Veröffentlicht am 06.06.2013 von linksfraktion

Übernommen von Over-Blog

Montag, 26. August 2013

GLOSSE: Seehofer zieht andere Saiten auf - Bayernverbot für "ausländische" Journalisten

Da gibt es - oder muss es heißen gab es - die Verwandten-Affäre! Und in Bayern gibt es auch einen ORH - den Obersten Bayerischen Rechnungshof. Auf den sind viele Abgeordnete - nicht nur von der CSU - schlecht zu sprechen. Grund: Die ORH-Beamten haben doch wirklich nichts anderes zu tun, als diese Verwandten-Affäre minutiös aufzuarbeiten. 

Quelle: Bayerischer Oberster Rechnungshof Prüfungsmitteilung

Die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatte ja angekündigt, diesen Prüfbericht auf den Webseiten des Landtags zu veröffentlichen. Was auch geschah. Und da gibt es doch wirklich Journalisten aus dem hohen Norden, die treiben sich jetzt recherchierend in Bayern herum - nicht um Urlaub zu machen, sondern um Fragen zu stellen. Beispielsweise an Barabara Stamm - zum Prüfbericht, zur Verwandten-Affäre!

Aber Frau Stamm wollte keine Fragen beantworten - nicht vor der Wahl! Das ist so üblich in Bayern. Wisst ihr Nordlichter das nicht? Da gibt es doch eine heimliche Abmachung zwischen CSU und SPD: Gell, vor der Wahl äußern wir uns über diese Verwandten-Affäre nicht mehr! Da verlieren wir kein Wörtchen! Auch der Gegenkandidat - der Christian Ude verliert kein Wörtchen darüber. Aber er hält Wort,  sogar auf seinen Plakaten.

Und da kommen diese Nordlichter daher und belästigen die arme Frau Stamm. Ja, wissen die denn nicht, was Anstand ist? Kurz vor der Wahl? Also, wenn diese Nordlichter nicht wissen, was sich gehört, dann müssen sie das Bayernland verlassen. Dann erhalten sie keine Arbeitsgenehmigung in Bayern. Da ist der Ministerpräsident knallhart! Anstand ist Anstand!

Quelle: Süddeutsche.de "Die müssen raus aus Bayern": Der Ministerpräsident sieht die "Anstandsregeln" verletzt: Weil ein Reporterteam der ARD hartnäckig versucht, ein Interview mit Landtagspräsidentin Stamm zu bekommen, regt sich Horst Seehofer in Würzburg fürchterlich auf. Es fallen harsche Worte.

Es fehlt nicht viel, dann werden diese aufmüpfigen Journalisten in bayerische Abschiebehaft gesteckt - speziell betreut von der bayerischen Sozialministerin Christine H. Aber eins ist sicher: Modellautos dürfen sie da nicht bauen!

Der Horst S. ist stinksauer, er lässt sich doch nicht den Wahlsieg von diesen Nordlichtern versauen! Und da treiben sich ja noch andere nichtbayerische Schreiberlinge herum - wie vom ZDF - die Redaktion von Frontal! Auch die haben sich daneben benommen.

Und dann gibt es noch die Österreicher. Ja, das österreichische Fernsehen. Haben die denn nicht anderes zu tun, als über Bayern zu berichten? Und was geht den Österreichern an, wenn sich ein Landtagsabgeordneter einen Traum erfüllt: Er möchte auch mal eine sündteuere Leica-Kamera in den Händen halten:

Quelle: news@ORF.at Eine Leica auf Staatskosten: Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Bayern holt die Affäre um von Landtagsabgeordneten angestellte Familienangehörige die Großparteien CSU und SPD ein. Ein Bericht des Bayrischen Obersten Rechnungshofes (ORH) übte vor wenigen Tagen scharfe Kritik und warf der Politik schwere Versäumnisse vor.

Und das Schlimme ist, das diese Österreicher einen ganz giftigen Link veröffentlichen - den auf den besagten ORH-Prüfbericht! Also, das beschädigt das nachbarschaftliche Verhältnis sehr! 

Also da muss Horst S. als Ministerpräsident einschreiten: Es muss eine EU-Bestimmung her, die regelt, dass Journalisten aus einem andern Land über Bayern nur dann berichten dürfen, wenn seine Majestät Horst S. geruhen es zu gestatten!

Das war schon früher beim Bayerischen König so! Wehe, da hat sich ein ausländischer Staat erlaubt, Schlechtes über Bayern zu schreiben! Da kamen sofort die Gebirgsjäger! Nur die Protokolle der höfischen Berichterstattung durften gnädigerweise den ausländischen Völkern zum Lesen gereicht werden! Sogar die bayerischen Hofnarren halten sich an diese bayerischen Anstandsregeln:


Hochgeladen am 31.03.2011 von Hans Kayser

Manchmal passiert auch diesen Narren ein kleiner Betriebsunfall: Da gratulieren sie dem Schüttelschorsch zum 60-ten. Und dann muss der Beglückwünschte zurücktreten - wegen der Verwandten-Affäre. Aber das muss unter uns Bayern bleiben. Das geht die Saupreußen und Ausländer nichts an:


Veröffentlicht am 30.04.2013 von ReportMainz

Es muss ja keiner erfahren, wie aus einem Shooting Star ein ausgewachsener Rohrkrepierer wurde!

Übernommen von Over-Blog

Montag, 12. August 2013

GLOSSE: Wie die CSU die PKW-Maut einführen will

Der Bundesverkehrsminister Peter R. hat ein großes Problem. Deutschlands Straßen - vor allem im Westen - werden immer schlechter, die Schlaglöcher immer tiefer, die Brücken immer maroder. Aber das zu sanieren kostet viele Euronen. Woher nehmen? Also müssen die Bürgerinnen und Bürger bluten. Eine Maut muss her - auch für die PKW-Fahrer!

Um nun die Wählerinnen und Wähler nicht zu verprellen - bald wird in Bayern gewählt - fordert Horst S. - der Ministerpräsident - in den Bierzelten eine PKW-Maut - für Ausländer! Da johlen und klatschen die Zuhörer! Wenn Bayern nach Italien in den Urlaub fahren, müssen sie auch eine Maut zahlen. Warum nicht umgekehrt?!

Die Ausländer brauchen ja nicht auf Deutschlands Straßen zu fahren! Dem Horst S. geht es nur darum, dass er und seine Partei gewählt werden. Um die Anhänger - es soll ja immer noch Bayern geben, die trotz der vielen Skandale immer noch CSU wählen wollen - so richtig in Rage zu bringen, kursiert im Umfeld des Horst S. der Plan, auch Preußen als Ausländer zu betrachten. Ja, wenn sie bayerische Autobahnen bevölkern wollen, dann müssen sie vorher eine Maut abdrücken.

Und wenn ein Berliner Pirat seine Mitpiraten in München besuchen will, dann muss er doppelte Maut bezahlen, einmal weil er aus der preußischen Hauptstadt kommt und zweitens, weil er Pirat ist. Denn für Piraten gelten Sonderregelungen! Auch in Berlin.

Ja, aber wie soll das in die Tat umgesetzt werden? Ganz klar - mit RFID. Das sind Chips, die werden still und leise bei jedem Auto eingebaut. Was heißt eingebaut? Die werden geklebt. Und von wem und wo? In den Werkstätten und Tankstellen. Wenn ein PKW-Fahrer an eine bayerische Tankstelle zum Tanken fährt und er nachweisen kann, dass er Bayer ist, dann erhält er eine blauweiße Plakette mit eingebautem RFID-Chip. Und wenn er später über die Autobahn unter den Mautstellenzählern braust, dann erkennen die Zähler, dass das Auto ein bayerisches Auto ist und die Zähler zählen nicht. 

So wird erreicht, dass die Bayern auf jeden Fall von der Maut verschont bleiben. Das ist ja einfach geregelt und leicht umzusetzen. Horst S. und seine Freunde wissen jedoch ganz genau, dass da die Preußen aufschreien werden. Und erst die Ausländer. Und die Eurokraten! Aber die schreien erst nach der Landtagswahl!

Dann wird Horst S. - sollte er wirklich wiedergewählt werden - sich halt hinstellen und wird sagen: "Leute, wir hatten einen sehr guten Vorschlag, aber die bösen Preußen und die bösen Eurokraten und die bösen Ausländer lassen uns nicht. Aber ihr wolltet ja, dass die Ausländer auf unseren Straßen Maut bezahlen müssen. Aber die lassen uns nicht machen! Also, Leute, da müssen halt alle Maut bezahlen. Anders geht es nicht! Aber dann bezahlen auf jeden Fall die Ausländer Maut. Das ist doch was. Das ist doch toll, was wir erreicht haben!"

Und die bierdumpfen Stammwähler der CSU an den Stammtischen nicken: "Den Ausländern haben wir es gezeigt, jetzt müssen sie Maut bezahlen! Das ist es uns wert, dass wir auch zahlen ... Prost!"

Quelle: SPIEGEL ONLINE Kritik von Schwarz-Gelb: Seehofers Maut-Ultimatum empört Koalitionspolitiker: CSU-Chef Horst Seehofer will die Pkw-Maut erzwingen und irritiert damit Politiker der schwarz-gelben Koalition. Die Rede ist von Wahlkampfgetöse. Die Opposition wirft dem bayerischen Ministerpräsidenten Volksverdummung vor.


Veröffentlicht am 12.08.2013 von TVBayernTV


Veröffentlicht am 26.10.2012 von FlorianPronold

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 21. Juni 2013

Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!

Vor einer Woche sollte die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk im Mollath-Untersuchungsausschuss aussagen. Es ging hin und her - am Freitag, den 14.06.2013 war es endlich soweit: Frau Ministerin sagte vor dem Untersuchungsausschuss aus. Und was sie da an Worthülsen und Dampfblasen von sich gab, ist wirklich erstaunlich:

Quelle: Süddeutsche.de Merk fühlt sich nicht zuständig: "Ich bin keine Sachbearbeiterin": Im Fall Mollath hat sich Beate Merk den Fragen des Untersuchungsausschusses gestellt - und ihr Vorgehen verteidigt. 

Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachberarbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist:

"Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses."

Das ist doch ein Selbstverständnis, das sich gewaschen hat. Und Frau Ministerin versucht, alle ihre Spitzenbeamten reinzuwaschen - sie, die politische Spitze. Und außerdem sei der Mollath selbst schuld, weil er keinen neuen Gutachter nennen konnte. Aber, aber Frau Ministerin! Da sitzt der arme Mollath - abgesperrt vor der Öffentlichkeit, in der Psychiatrie und da soll er einen neuen Gutachter benennen?! Wie soll das gehen?

Erst unbequeme Menschen in die Psychiatrie sperren und dann ihnen vorwerfen, sie hätten keinen neuen Gutachter genannt.

Und was sagte Frau Ministerin dazu, dass die zuständigen Richter seit März immer noch über die beiden Wiederaufnahmeanträge brüten - einen von der Staatsanwaltschaft und einen anderen von Mollaths Verteidiger: Die Staatsanwaltschaft Regensburg hatte den Antrag im März eingereicht, einen solchen hat auch Mollaths Anwalt Gerhard Strate gestellt. Seither hat das Gericht aber keine Entscheidung über eine Wiederaufnahme gefällt - wegen der Komplexität des Falles.

Was für eine Entschuldigung? Der Fall ist so komplex! Dabei geht es doch nur darum, dass über die Wiederaufnahme entschieden wird! Was ist da noch groß zu entscheiden? Wenn sogar die Staatsanwaltschaft für eine Wiederaufnahme ist?

Die bayerische Justiz gerät immer mehr in die Zwickmühle: Längst ist Mollath über bayerische Grenzen hinaus bekannt. Sogar britische Zeitungen berichten über den Fall Gustl Mollath, wie er im Untersuchungsausschuss "aus der Hölle" berichtet:

Quelle: The Telegraph German committed over money-laundering claims tells of "hell": A German man committed to a high-security psychiatric hospital after being accused of fabricating claims of money-laundering at a major bank - which were subsequently proven true — told investigators: “I wouldn’t wish this on my worst enemy.”

Aber das alles ficht Frau Ministerin nicht an - als "politische Spitze des Hauses"! Da frage ich mich nur, wie schlimm sind dann erst die anderen Insassen dieses Hauses? Erinnern wir uns, was diese politische Spitze vor sechs Monaten im ZDF von sich gegeben hat:


Veröffentlicht am 28.11.2012 von mipram

Ob Frau Ministerin wirklich glaubt, was sie da behauptet? Allein, wenn sie sagt, es spiele keine Rolle, ob Mollaths Vorwürfe stimmen oder nicht! Er sei psychisch krank! Und damit Basta! 

Und warum dieses schaurige Schmierentheater? Nur weil die Hypovereinsbank prominenten Leuten behilflich war, Schwarzgeld in der Schweiz zu bunkern. Nur weil sonst bekannt würde, um welche Prominente es sich handelt? Na und! Wieso werden Prominente in Nürnberg geschützt, auch wenn sie Schwarzgeld dem deutschen Finanzamt verschwiegen haben?

Darauf weiß diese "politische Spitze" keine Antwort!

Ist eine solche "politische Spitze" noch wählbar? Die Antwort auf diese Frage ist wohl klar!

Übernommen von Over-Blog

Montag, 18. Juli 2011

Gleich zwei Bräute - Wie denn das? - Blog von Kiat Gorina

Unlängst hat im benachbarten Dorf eine Hochzeitgesellschaft gebucht - auch viele ausländische Gäste waren dabei. Ja, und plötzlich waren im Saal zwei Bräute zu sehen. Sonst gibt es ja oft den Schrei "Die Braut ist entführt!" Was war los?
War das vielleicht eine "negative" Brautentführung? Nein, da erst stellte sich heraus, dass in einem Saal zwei Hochzeitgesellschaften simultan feiern sollten. Ja, wirklich! Vielleicht hat der Wirt seinen Terminkalender verbummelt - so etwas soll ja vorkommen.

Freitag, 15. Juli 2011

GLOSSE: Die Knöpfe der Angela - Blog von Kiat Gorina

Die Bundeskanzlerin der deutschen Republik ist ja unter die Waffenhändlerinnen gegangen. Da kommt sie mit vielen Militärs zusammen. Von manchen wird gemunkelt, sie seien Despoten. Aber wie wussten schon die alten Römer: GELD STINKT NICHT!

Und wenn nun Angela auf dem roten Teppich an den Soldaten vorbei schreitet, stelle ich mir manchmal die Frage: Wer berät eigentlich in Modefragen die Kanzlerin? Gerade bei ihrem letzten Besuch in Nigeria war der Kontrast zwischen Angelas Outfit und den geschniegelten Soldaten besonders groß.