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Samstag, 28. September 2013

Die Angst der Etablierten vor der LINKS-Partei

Die Angst geht um in Deutschland! Die LINKEN haben den Etablierten das Fürchten gelehrt! Die LINKEN sind die drittstärkste Kraft im Bundestag geworden! Sie ließen die GRÜNEN hinter sich! Und die Gelben sind rausgeflogen! Das Kalkül der Kanzlerin ist nicht aufgegangen: Sie hat zwar ein sehr gutes Ergebnis für die Schwarzen erreicht - aber das eigentliche Ziel - die absolute Mehrheit - klar verfehlt!

Jetzt muss die LINKE im Bundestag totgeredet werden! Schauen wir uns die künftige Sitzverteilung im Bundestag an: Die Schwarzen kommen auf 311 Sitze von 630 Sitzen - klarer Fall: absolute Mehrheit deutlich verfehlt. Was lernen wir daraus? Die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler wollte und will keine absolute Mehrheit der Schwarzen. Trotz aller Wahlhilfe durch den Springer Verlag. Trotz der Gratis-Ausgabe der BILD am Samstag vor der Wahl. 40 Millionen Exemplare wurden an die Haushalte verteilt!

Viele Haushalte waren empört! Sie wollen keine BILD im Kasten - geschweige denn im Haus! Und wer bezahlt die Werbeaktion für die Schwarzen? Wie es ausschaut wir - die Steuerzahler. Aber das muss noch im Detail nachgeprüft werden ...

Die Kanzlerin kann einem leid tun - wie hat sie gegen die Opposition geschimpft? Was wurden da für olle Kamellen aus der angeblichen Vergangenheit ans Licht der Öffentlickeit gefördert? Trittin wurde gar implizit der Pädophilie verdächtigt! Ein ziemlich schmutziger Wahlkampf, den die Kanzlerin an der Tag legte! Und wie überheblich sprang sie mit Peer Steinbrück um!

Das rächt sich jetzt. Die Kanzlerin hat mehrere Möglichkeiten:

  • sie versucht es mit einer Minderheitenregierung
  • sie koaliert mit der SPD
  • sie koaliert mit den Grünen
  • sie lässt es auf Neuwahlen ankommen

Aber da gibt es den Horst Seehofer - der kann und will partout nicht mit den Grünen zusammen regieren! Also bleiben dann nur noch die SPD und als ultima ratio wieder eine große Koalition. Den allermeisten SPD-Mitgliedern fährt der Schrecken in die Glieder: Die letzte große Koalition ist der SPD nicht bekommen, sie musste Federn lassen, sprich sie musste einen immensen Mitgliederschwund verkraften!

Noch so einen Aderlass, dann gibt es die SPD nicht mehr, vielleicht noch als kleine Partei, die um die Fünf-Prozent-Hürde zittern muss! Peer Steinbrück wollte sich eine nochmalige große Koalition nicht antun - er weiß ja aus eigener Erfahrung, was da gelaufen ist.

Aber es gibt den Sigmar Gabriel, der lässt sich verführen. Mit dem Amt des Vizekanzlers! Meint er. Aber die Basis?! Die mag nicht! Also muss schnell eine Meinungsumfrage aus dem Hut gezaubert werden. Das macht natürlich wieder der Springer Verlag! Aber nicht die BILD, sondern die angeblich seriösere Welt:

Quelle: DIE WELT Jeder zweite Deutsche will die große Koalition

Das ist doch eine Meinungs bildende Überschrift! Jeder zweite für die große Koalition! Aber das bedeutet auch: Jeder zweite ist gegen die große Koalition! Was ist also dieser Artikel mit seiner angeblichen Umfrage wert? Nicht das Papier, auf dem dieser Artikel gedruckt ist! Aber so arbeitet die Springer Presse: Manipulation über Manipulation! 

Dabei werden immer mehr Stimmen laut, die von Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl sprechen. Die Fakten nennen! Selbst die ausländische Presse zeigt mit dem Finger auf Deutschland und seine Bundestagswahl! Wer auch immer künftig als Außenminister fremde Länder besucht, wird er nicht ein Schmunzeln - wenn nicht gar ein Grinsen - ernten? Ach, da kommt Deutschland. Auch Deutschland hat Wahlen gefälscht! Da kann die Kanzlerin ruhig ihren mahnenden Finger in der Tasche oder sonstwo stecken lassen. Deutschland ist in Sachen Wahlen auch nicht besser als andere Länder!

Und da bleibt die Angst der Etablierten: Eine Rot-Rot-Grün-Regierung kommt auf 319 Sitze, das ist eine passable Mehrheit von acht Sitzen. Damit lässt sich gut regieren. Und die Machtverhältnisse im Bundesrat passen auch! Und der allergrößte Vorteil ist, dass dann die derzeitige Kanzlerin auf den harten Oppositionsbänken Platz nehmen kann. Sie kann sich auch ganz aus der deutschen Politik zurückziehen - was für Deutschland das Allerbeste wäre!

Aber so weit ist die Kanzlerin noch nicht, wie eine Sendung direkt aus ihrer Datscha beweist:


Veröffentlicht am 26.09.2013 von ARD

Und von Juliane erhielt ich einen Link auf eine Artikelsammlung über Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl. Meine bescheidene Meinung ist die: Erst sollte den Beschwerden und Reklamationen nachgegangen werden. Es geht hier um die Glaubwürdigkeit der Demokratie! Und ist erst die Glaubwürdigkeit im Arsch, dann braucht ihr gar keine Wahlen mehr veranstalten! Dann nimmt euch Etablierten keiner mehr Ernst!

Quelle: BEI ABRISS AUFSTAND Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Bundestagswahl?: In Hamburg sind angeblich über 100.000 von den versendeten Briefwahlunterlagen nicht wieder aufgetaucht. Anderswo war die Summe der abgegebenen Stimmen höher als die Zahl der Wahlberechtigten.

Wurde aus Deutschland etwa eine Bananenrepublik?

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 3. September 2013

Italien: Beppe Grillo und die etablierten Parteien Italiens

Da schauen sich die deutschen Zuseher ein Duell an, das kein Duell ist. Eigentlich müsste dieser stinklangweilige Fernsehauftrieb - oder abtrieb? - Vier gegen Zwei oder gar Fünf gegen Einen heißen. Da durften vier handverlesene Moderatoren den beiden Kandidaten Fragen stellen. Ja, keine provozierende Fragen! Beispielsweise nach der Souveränität Deutschlands.

Die Kanzlerin musste ja in Baden-Württemberg bei ihrem Wahlk(r)ampf eine solche Frage beantworten:

Quelle: Wo ist sie geblieben? Die Souveränität Deutschlands!: Ja, und dann schickte mir Juliane einen Link auf ein hochinteressantes Video: Da wird die Kanzlerin gefragt, was sie von der traurigen Tatsache hält, dass Deutschland immer noch unter Besatzungsrecht steht! Die Antwort der Kanzlerin ist nichtssagend - eine Ansammlung von Wortblasen. Sie wirkt sehr unsicher und ihre Aussagen werden immer lächlicher ...

Ja die Kanzlerin machte dabei keine gute Figur! Also wurden solche Fragen vom Moderatorenquartett verbannt. Der einzige, der noch intellektuell überzeugte, war Peer Steinbrück - auch wenn Paul Breitner bei Günther Jauch später meinte, Steinbrück spreche für ihn zu schnell und zu kompliziert.

Das müssen wir verstehen: Paul Breitner kommt aus Bayern, da ist er halt die geistige Verflachung in den Bierzelten gewohnt.  Hat er die wirren Schachtelsätze eines Ministerpräsidenten Edmund St. schon vergessen? Eben dieser Altministerpräsident saß ihm bei Günther Jauch gegenüber :-)

Was hat dies alles mit Beppe Grillo zu tun? Sehr viel! Da sollen die deutschen Wähler kurz vor der Wahl nur nach Griechenland schauen - aber ja nicht nach Italien! Grund: In Italien braut sich eine riesige Katastrophe zusammen - Italien ist derart verschuldet, dass es diese Schulden nie mehr zurückzahlen kann. Dagegen sind die Schulden der Griechen nur Peanuts!

Quelle: DWN Beppe Grillo: „Unsere Schulden fressen uns auf“: „Unsere Schulden erwürgen uns. Und wir sind Schuldner bei den deutschen und französischen Banken. Sie wollen unser Geld.  Was wir brauchen, ist ein Schuldenschnitt. Wir reden nicht über den Euro. Wir reden über die Milliarden-Schulden, die wir nie zurückzahlen können. Sie fressen uns auf.  Wir können aber nicht pleitegehen. Denn wenn Italien in die Pleite rutscht, reißen wir ganz Europa mit in den Abgrund.“

Das sind ja ganz düstere Aussichten! Darüber wurde in diesem seltsamen Kanzlerduell überhaupt nicht gesprochen. Das scheint ein Tabuthema zu sein - vor allem vor den Wahlen.

Auch die WIENER ZEITUNG stößt ins gleiche Horn:

Quelle: WIENER ZEITUNG Neuwahlen als einzige Option Grillo will Parteien "verjagen": "Die etablierten Parteien behandeln die Italiener wie Diener. Sie müssen verjagt werden. Es muss sofort zu Neuwahlen kommen. Mit unserer Bewegung an der Regierung werden wir dann das Wahlgesetz ändern", betonte Grillo.

Die Italiener haben von ihren etablierten Parteien die Schnauze gestrichen voll! Dass bei Neuwahlen die Fünf-Sterne-Bewegung des Beppe Grillo gewinnt, ist nicht unmöglich. Was dann? Verkündet dann Merkel für alle Politiker der abgewählten italienischen Parteien Asyl, weil sie als politisch Verfolgte gelten?


Veröffentlicht am 02.03.2013 von johndoe3k5

Sonntag, 5. Mai 2013

Wahlkampf in Bayern - Harakiri der Etablierten - Blog von Kiat Gorina


Begonnen hat die Pechsträhne für die CSU mit der Causa Schmid - auch Schüttel-Schorsch genannt. Dreiundzwanzig Jahre hatte er seine Frau in seinem Wahlbüro beschäftigt. Und nicht als Angestellte, sondern als selbständige Sekretärin - als Unternehmerin. Jetzt kam der Verdacht der Scheinselbständigkeit auf. Und hat da jemand gar Sozialabgaben unterschlagen? Jedenfalls liegen drei Strafanzeigen gegen den Schüttel-Schorsch und seine Frau vor.

Damit kam eine Lawine ins Rollen. Jetzt wurde eine Liste aller Abgeordneten veröffentlicht, die Verwandte beschäftigt hatten. Diese Liste ist sehr lang geraten. Darauf stehen nicht nur Abgeordnete, die kaum einer kennt, sondern auch Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung - Minister und Staatssekretäre!

Heute traf ich einen Bauern und fragte ihn, was er von dieser CSU jetzt halte. Und was er das nächste Mal wählen werde. Er polterte gleich los: "Das sind alles Banditen! Ich wähle überhaupt nicht mehr! Da gehe ich lieber aufs Scheißhaus und les meine Zeitung. Da habe ich mehr davon!"

Er wrd nicht der einzige Nichtwähler sein! Was sich derzeit in Bayern abspielt, ist der GAU einer Demokratie, die eigentlich eine Filzokratie war! Und was dachten sich die "Täter"? Fanden sie das alles moralisch in Ordnung? Selbst die Bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk hat gleich das vom Landtagsamt erhaltene "Gehalt" für ihre Schwester zurücküberwiesen! 

Ob es damit genug ist, sei dahin gestellt.

Und wer von der Opposition zunächst frohlockte, wurde eines anderen bekehrt: Auch dort gibt es schwarze Schafe. Sogar eine spätere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt konnte der Versuchung nicht widerstehen und beschäftigte Verwandte! Ich hielt bisher einiges von Frau Schmidt. Und jetzt das!

Oder der jetzige Bundestagsabgeordnete Josef Göppel. Von ihm hatte ich bislang eine hohe Meinung. Aber jetzt?!

Auch bei den Grünen gibt es schwarze Schafe. Und sogar bei den Freien! Der Chef Aiwanger ging mit schlechtem Beispiel voran!

Das ist alles Wasser auf die Mühlen der Piraten! Ich hoffe sehr, dass die bayerischen Piraten dies für denWahlkampf ausnützen! Und damit die absolute Mehrheit der CSU verhindern!

Von diesen etablierten Parteien ist doch keine mehr wählbar! Halten wir es deshalb wie die 5-Sterne-Bewegung des Beppe Grillo: Schicken wir sie nach Hause!

Quelle: BR Nachrichten Eine Liste und ihre Folgen


Veröffentlicht am 03.05.2013 von DonauTV

Samstag, 27. April 2013

Solidarität für Inge Hannemann - Blog von Kiat Gorina


Es soll ja immer noch Menschen geben, die mit dem Namen Inge Hannemann nichts anfangen können. Über Frau Hannemann schrieb ich bereits mehrmals, zuletzt die Glosse "Jobcenter und Inge Hannemann". Frau Hannemann setzt sich kritisch mit Hartz IV auseinander. Vor allem lehnt sie es ab, Bezieher von Arbeitslosengeld II zu sanktionieren.

Für die Bundesagentur für Arbeit ist sie deshalb ein rotes Tuch geworden! Sie wurde mehrmals aufgefordert, ihren Blog zu löschen und ihre Kritik zu unterlassen! Aber hallo! Geht es noch?! Auch eine Mitarbeiterin eines Jobcenters hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Vor allem dann, wenn es um die Wahrung von Menschenrechten geht!

Aber diese Agentur für Arbeit besteht wohl nur aus Betonköpfen, sie wollen nicht einsehen, dass Frau Inge Hannemann mit ihrer Meinung nicht unrecht hat. Deshalb wurde Frau Hannemann freigestellt. Das bedeutet, dass eine Mitarbeiterin eines Jobcenters vom Jobcenter selbst "sanktioniert" wurde.

Frau Hannemann benötigt Solidarität. Von uns allen, denen die Wahrung der Menschenrechte am Herzen liegt, die für die Wahrung der Menschenrechte eintreten! Deshalb wurde eine "Petition" ins Leben gerufen, die jeder unterzeichnen sollte, der sich für die Abschaffung von Sanktionen einsetzt! Jeder, der gegen die tagtägliche Missachtung des Grundgesetzes durch die Jobcenter ist, sollte unterschreiben.

Ich weiß natürlich, dass diese "Petition" keine Petition sein kann - rein aus formalrechtlichen Gründen! Aber diese "Petition" ist eine Möglichkeit, sich solidarisch für Inge Hannemann zu zeigen! Die Vorgesetzten bis zur Spitze der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg sollen wissen, dass Frau Inge Hannemann nicht allein ist, dass es immer mehr Bürgerinnen und Bürger gibt, die gegen die Sanktionen und andere Verstöße der Menschenrechte sind!

In fünf Monaten ist Bundestagswahl! Da können wir dann den etablierten Parteien die Rote Karte zeigen und sie abwählen. Da ja Hartz-IV-Bezieher keinen Anspruch mehr haben auf einen PC und damit kein Geld für einen Internet-Anschluss haben und auch kaum Geld für einen Besuch in einem Internet-Café, verteilt diesen Aufruf zur "Petition" an Langzeitarbeitslose. Und bietet ihnen an, dass diese Betroffenen auf eurem PC sich an der Petition beteiligen können!

Diese "Petition" findet ihr HIER. Bisher haben über 9.000 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben! Manche mögen einwenden, das ist nicht viel! Ich finde, dass das beeindruckend ist.

Bekanntlich ist die Hemmschwelle für das Unterschreiben oft sehr hoch. Es ist ja bekannt, dass höchstens nur jeder zehnte Leser unterschreibt, obwohl er zustimmt oder es richtig findet! Wir sollten deshalb die Zahl mit 10 multiplizieren. Und dann sind 90.000 zustimmende Bürgerinnen und Bürger schon eine nicht zu verachtende Größe.

Und wenn diese Bürger dann bei der Bundestagswahl am 22.09.2012 die etablierten Parteien abwählen und nach Hause schicken, dann werden diese etablierten Politiker verwundert schauen.

Erinnern wir uns an das Ende der früheren DDR: Da hieß es WIR SIND DAS VOLK! Auch heute gilt immer noch: WIR SIND DAS VOLK! Und im Grundgesetz steht: ALLE MACHT GEHT VOM VOLKE AUS! Also wehren wir uns gegen die Verletzung der Menschenrechte. Zeigen wir diesen arroganten und etablierten Politikern, wer wirklich in diesem Staat die Macht hat! WIR - DAS VOLK!


Veröffentlicht am 25.04.2013 von Michael Molli

Montag, 28. Mai 2012

Liquid Democracy - eine Gefahr für die etablierten Parteien - Blog von Kiat Gorina


Der Krieg gegen die Piraten geht weiter: Der Geschäftsführer - Johannes Ponader - wird von den Mainstreammedien ignoriert. Grund: Er ist Künstler und wie die meisten Künstler öfters von Sozialleistungen abhängig. Na und?
Heute hat die neoliberale ZEIT ein neues Geschütz gegen die Piraten aufgefahren: Boris Palmer, einen Grünen. Seit 2007 Oberbürgermeister von Tübigen. Ihm werden Ambitionen nachgesagt auf den Oberbürgermeisterposten in Stuttgart.
Und Boris Palmer schrieb einen Artikel mit dem Titel "Die Nichtssager" - er meint damit die Piraten und ihre Partei. Prinzipiell kritisiert Palmer die Piraten wegen ihrer "liquid democracy". Es geht also um "flüssige" Demokratie.
Es mag vielleicht noch Menschen geben, die das Wort "flüssig" etwas anders verstehen: Also zur Richtigstellung: Es geht hier nicht um den Konsum von Alkohol in einem Bierzelt, sondern es geht um richtig praktizierte Demokratie. Ich habe ein Video gefunden, das die repräsentative und die flüssige" resp. direkte Demokratie erklärt:
Hochgeladen von kontextschmiede am 29.07.2010
Ich empfehle Boris Palmer, dieses Video sich anzuschauen und darüber nachzudenken. Hätte er das vor dem Schreiben seines Artikels gemacht, er hätte diesen Artikel bestimmt anders oder gar nicht geschrieben.
Allein schon seine Einleitung "Dank Liquid Democracy können die Piraten ihre Positionen ständig ändern – deshalb wissen sie nicht, wofür sie stehen" ist totaler Quatsch! 
Allein die immer wieder gebehlsmühlenartigen Behauptungen, die Piraten hätten gar kein Programm, werden durch die ständigen Wiederholungen nicht wahrer - eher im Gegenteil.
Und dann steigert sich Palmer so richtig hinein - wie "Die Piraterie erneuert unsere Demokratie nicht, sie bedroht sie in ihren Grundfesten." Aber, aber, Boris Palmer, wer hat da Angst vor dem Schwarzen Mann, sprich dem Piraten?
Natürlich ist direkte Demokratie eine große Gefahr für die repräsentative Demokratie - in der die Wählerinnen und Wähler nur alle vier Jahre einen Abgeordneten wählen können und dieser Abgeordnete macht dann die nächsten vier Jahre was er oder seine Lobbyisten will resp. wollen. Und die Wähler schauen in die Röhre. 
Bei der direkten Demokratie - wie sie die Piraten vertreten - läuft es anders. Und wir haben heute die technischen Möglichkeiten, Abstimmprozesse für viele Menschen jederzeit kurzfristig zu realisieren.
Und davor haben die Vertreter einer angeblich repräsentativen Demokratie Angst - Angst davor, dass die Wählerinnen endlich erkennen, dass sie nur alle vier Jahre ein Alibi sind für eine Postdemokratie, die nur dem Schein nach demokratisch ist.
Und was Palmer über die Delegation der Stimmen schreibt wie "Die Delegation einer Stimme wird in der Realität noch viel weniger die gewünschten Ergebnisse erzielen als der einmalige Wahlakt der langweiligen Papierdemokratie" zeigt doch nur, dass er wie viele andere Angst hat, dass die prokapitalistischen Entscheidungen überstimmt werden könnten.
Und zum Schluss zu möglichen Koalitionsverhandlungen: "..., wenn Koalitionsverhandlungen beginnen. Die können nur nichtöffentlich geführt werden." Wieso können Koalitionsverhandlungen nur nichtöffentlich geführt werden? Soll das Wahlvolk das Geschachere um die Verteilung der Pöstchen nicht mitbekommen?
Boris Palmer, ich bin froh, dass es nicht Sie sind, die darüber entscheiden, ob die Piraten auch einmal im Ländle und im Bundestag vertreten sind, sondern das entscheiden die Wählerinnen und Wähler.
Auch wenn Ihnen das nicht passt!

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Freitag, 27. April 2012

GLOSSE: Die Etablierten hetzen Derrick auf die Piraten - Blog von Kiat Gorina


Die etablierten Parteien bekommen es immer mehr mit der Angst zu tun! Da haben sie so lange heimlich im Hinterstübchen über ACTA verhandelt, aber dann kam zuviel ans Licht der Öffentlichkeit und die Bürger und Bürgerinnen protestierten - in ganz Europa.
Wann hat es das schon gegeben? Also mussten die Etablierten nach der Ursache forschen, wieso immer mehr Bürger bei der Politik mitreden wollen! Ja, es dauerte nicht lange, dann wurden die Übeltäter gefunden - die Piraten.
Zuerst versuchte die Kanzlerin, ihren alten Haudegen, den Hugenotten und Verteidigungsminister auf die Piraten zu hetzen. Der hatte eine Idee: Da hatte er doch Nacktscanner für Flughäfen eingekauft - aber diese Nacktscanner hatten einen kleinen Fehler - sie erkannten keine Bomben, sie konnten aber subversive Gedanken lesen.
Als wurden alle Bürger, die im Verdacht standen, Piraten zu sein, durch diese Scanner gejagt. Aber was passierte? Tja, Piraten sind schlau! Sie gingen in die nächste Apotheke, dort gibt es viele Dinge zu kaufen. Und wenn sie durch so einen Scanner gejagt wurden, dann zückten sie ein Fläschen mit Wasser - nicht aus Lourdes, sondern ganz normales Wasser, und schütteten es auf ihre Einkäufe.
Und es gab ein Riesenfeuer, über 3.000 Grad Celsius heiß! Und dieses Feuer ließ sich nicht löschen - ebensowenig wie sich die Begeisterung der Bürger für die Piraten nicht löschen lässt.
Quelle: Nacktscanner - Wie gefährlich ist Wasser
Ja, es gab immer mehr Piraten. Also wurde Kommissar Derrick mit seinem Assistenten Harry aus der Versenkung geholt, und sie fingen an, die Piraten zu jagen! Aber da Derrick und Harry nur Fernsehgestalten sind, konnten sie nur Fernsehpiraten jagen und zur Strecke bringen. Aber nicht die realen Piraten.
Veröffentlicht am 26.04.2012 von ZDFlachbar


Und die Piraten tauften diese Nacktscanner in Lachscanner um - das sind und bleiben eben freche Piraten.

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Sonntag, 8. April 2012

Die Hyänen der Etablierten wollen die Piraten zerfleischen - Blog von Kiat Gorina


Kaum veröffentlichen die Jungen Piraten einen Offenen Brief an die Piratenpartei, schon sehen die Etablierten eine Gelegenheit, über die Piraten öffentlich herzufallen und die Piraten zu zerfleischen.
Gewiss, die Piratenpartei hat wegen ihres rasanten Aufstieges ein Problem: viele Interessierte stoßen zu ihnen, die früher mit anderen Parteien sympathisierten oder gar Mitglied waren.
Vor allem von der FDP sind viele Mitglieder und Sympathisanten enttäuscht. Natürlich in erster Linie über den Niedergang der FDP - wer da junges Mitglied ist, hat kaum eine Chance auf einen politischen Posten.
In der Vergangenheit galt die FDP als günstige Startposition für Schnellstarter. Diese Ära dürfte zu Ende sein. Also versuchen karrieregeile Menschen ihr Heil bei anderen Parteien - auch bei den Piraten.
Bisher wirkte der "Selbstreinigungseffekt" innerhalb der Piratenpartei. Jetzt allerdings ist der Andrang derart groß, dass sich Menschen melden, die etwas "schillernd" sind.
Und was für die meisten Menschen in dieser Republik neu und deshalb überraschend ist, ist die Art und Weise, wie solche "Differenzen" öffentlich und transparent ausgetragen und darüber diskutiert wird.
Die Piraten sind ja auch ein Spiegelbild dieser Gesellschaft. Und wenn die Jungen Piraten anprangern, dass "eine Frau als „zu hübsch“ galt, um ernstgenommen zu wer­den" - dann ist dies nicht nur ein Problem der Piratenpartei, sondern dieser immer noch patriarchalisch geprägten Republik.
Genau diese Tatsache ist einer der Gründe, dass sich im derzeitigen Politikbetrieb Frauen oft nicht wohl fühlen: sie werden einfach nicht ernst genommen. Wie war es denn am Anfang mit Frau Marina Weisband?
Da interessierten sich die allermeisten Reporter für ihr Aussehen, ihr Studium etc. Aber dass Marina Weisband die Piratenpartei repräsentiert, das einzusehen und zu akzeptieren, das dauerte.
Somit haben nicht nur die Piraten dieses Problem, sondern die allermeisten Parteien und Organisationen. Diesen Offenen Brief der Jungen Piraten sollten auch die Funktionäre anderer Parteien lesen, bevor sie Jounalisten auf die Piraten hetzen. Wieder einmal stellt sich heraus, dass das Sprichwort "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!" immer noch gilt.
Und solche Stammtischparolen wie "sollte mal richtig hart durchgefickt werden, viel­leicht entspannt sie sich dann ja mal" finden wir überall in dieser von Männern dominierten Gesellschaft. Das soll keine Entschuldigung für eine solche Entgleisung sein, zeigt jedoch, dass noch gar mancher Mann - auch bei den Piraten - an sich arbeiten muss, was sein Frauenbild angeht. 
Ich persönlich kenne solche Macho-Sprüche schon seit langem, seit ich in Deutschland ankam: mein deutscher Halbbruder hatte ja auch solche Sprüche drauf wie "Frauen müssen unten liegen und das Maul halten!" Ich zeigte ihm seinerzeit den Vogel und als er mich verprügeln wollte, zeigte ihm meine Hündin - eine Mischung von Wolf und Schäferhund, 50 kg schwer - ihre Zähne ;-)
Ich empfehle jetzt nicht, dass jede Frau einen sie verteidigenden Hund braucht - aber gewisse Abwehrtechniken können schon nützlich sein. So kenne ich eine junge Frau, die sich beklagte, dass es in ihrer Clique junge Männer gibt, die sich von hinten anschleichen und die Frau umklammern. Ich riet ihr zu einem Selbstverteidigungskurs. Was sie auch machte.
Als dann ihre Clique wieder einmal zusammensaß und einer der jungen Tölpel sie von hinten umklammern wollte, beugte sie sich reflexartig nach vorn und warf diesen Jungen auf den Tisch. "Das ist gemein!" riefen empörte Jünglinge - aber seitdem hat diese Frau ihre Ruhe.
Was ich damit sagen will, ist: Wir Frauen müssen uns in dieser Männerwelt wehren - nicht nur empören und anklagen! Gewiss, es gibt viele einsichtige und lernbereite Männer, aber es gibt auch Exemplare, die auf ihren autoritären Mannritualen beharren.
Und was Ableismus angeht, diese Erfahrung musste ich mein ganzes Leben lang machen: Die allermeisten Mongolen sahen mich als Dschinn an, weil ich nicht wie sie ausschaute. Und hier im Westen halten mich viele für doof, weil ich eben nicht wie eine Langnase ausschaue. Aber ich habe gelernt, auch dies zu meinem Vorteil zu nutzen: "Es ist schon von Vorteil, wenn einen die anderen anfangs unterschätzen!"  meinte mein Anwalt ...
Bis ich das erkannte und einsah, musste ich auch "Lehrgeld" bezahlen: So schlugen mich einst Ultrarechte und Mitglieder des Reitvereins in Widerlingsbach zusammen. Anlass: Ein Reitmädchen hatte in meiner Abwesenheit in meinem Rucksach gewühlt und meinen Behindertenausweis gefunden, den ich wegen meines Diabetes habe. Und diese "Herrschaften" wollten keine Behinderten in ihrem Verein haben. "Bei Hitler ist so etwas wie du vergast worden!" brüllten sie im Chor. 
Kurz darauf wurde einer der Oberbrüller als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert - Krebs! Zwischenzeitlich ist er verstorben.